DAXplus Export: Neues Jahreshoch
Die Schere zwischen pessimistischen Konjunkturprognosen und der Performance exportorientierter Konzerne klafft weiter auseinander. Trotz eines massiven Einbruchs der ZEW-Konjunkturerwartungen markierte der DAXplus Export Strategy K am Dienstag ein neues 52-Wochen-Hoch bei 477,62 Punkten. Während der breite Markt noch mit den Folgen der jüngsten Korrektur kämpft, setzen die global agierenden Schwergewichte ein Zeichen der relativen Stärke.
ZEW-Index im freien Fall
Der deutsche Aktienmarkt verarbeitete heute einen herben Dämpfer für die heimische Wirtschaftshoffnung. Die ZEW-Wirtschaftserwartungen brachen im März von 58,3 auf -0,5 Punkte ein. Dieser Rückgang spiegelt die wachsende Sorge wider, dass die hohen Energiepreise – Brent-Öl notiert stabil über der Marke von 100 US-Dollar – die Erholung ausbremsen könnten. Dass sich der exportfokussierte Strategie-Index dennoch mit einem Plus von 1,00 % behauptete, liegt vor allem an der starken Gewichtung von Unternehmen, die ihre Umsätze primär außerhalb der schwächelnden Eurozone generieren.
DAX kämpft mit Widerständen
Der DAX beendete den Handelstag zwar mit einem Zuwachs von 0,71 % bei 23.730 Punkten, bleibt technisch jedoch in einer schwierigen Verfassung. Die Zone zwischen 23.850 und 23.900 Punkten, die zuvor als Unterstützung diente, fungiert nun als massiver Widerstand. Die Nervosität im Handelssaal bleibt greifbar: Der Volatilitätsindex VDAX-NEW kletterte auf 25,81 Punkte, was auf eine anhaltend hohe Verunsicherung hindeutet.
Bei den Einzelwerten zeigten sich deutliche Unterschiede in der Anlegergunst:
- E.ON: +3,53 % (Sektorerholung)
- Hannover Rück: +3,42 % (Starke Nachfrage im Finanzsektor)
- Beiersdorf: -2,72 % (Verkaufsdruck bei Konsumgütern)
- Daimler Truck: -1,32 % (Schwäche bei zyklischen Werten)
Fokus auf die Notenbanken
Jedoch richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer bereits auf die anstehenden Sitzungen der EZB und der Federal Reserve. Anleger erwarten zwar keine unmittelbaren Zinsschritte, erhoffen sich aber klare Signale zum Umgang mit dem aktuellen Energiepreisschock. Ein nachhaltiger Ausbruch des DAX über die Marke von 23.900 Punkten bleibt die technische Voraussetzung, um die laufende Korrekturphase offiziell zu beenden. Solange die geopolitischen Spannungen im Iran den Ölpreis stützen, dürfte die Volatilität das bestimmende Element am Parkett bleiben.
Daxplus Exp Strategy K: Kaufen oder verkaufen?! Neue Daxplus Exp Strategy K-Analyse vom 18. März liefert die Antwort:
Die neusten Daxplus Exp Strategy K-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Daxplus Exp Strategy K-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Daxplus Exp Strategy K: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








