Die Deutsche Telekom startet mit einem Schlusskurs von 27,66 Euro ins neue Börsenjahr. Doch der Blick richtet sich längst nach vorn: Ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm läuft an, und im ersten Quartal soll die KI-Offensive mit Nvidia starten. Analysten sehen den fairen Wert bei 39,50 Euro – fast 43 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Rückkäufe und KI-Cloud als Doppelschlag

Zwei Faktoren bestimmen das Jahr 2026. Erstens: Der Konzern kauft eigene Aktien im Volumen von bis zu 2 Milliarden Euro zurück. Die Maßnahme verknappt das Angebot und verdichtet den Gewinn je Aktie. Zweitens: Die angekündigte "Industrial AI Cloud" in Partnerschaft mit Nvidia soll noch in den ersten drei Monaten live gehen. Über diese Plattform können Industrieunternehmen hochperformante KI-Rechenleistung direkt aus dem Telekom-Netz beziehen.

Die Transformation vom klassischen Netzbetreiber zum Tech-Infrastruktur-Anbieter nimmt damit konkrete Formen an. Analysten werten diesen Schritt als Befreiung aus der reinen Konnektivitätsfalle und als Zugang zu margenstarken Cloud-Umsätzen.

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Analysten sehen 43 Prozent Luft nach oben

Der Konsens liegt bei 39,50 Euro. Die Mehrheit der Experten votiert mit "Buy" oder "Overweight". Selbst konservative Schätzungen taxieren den fairen Wert deutlich über 30 Euro. Als Begründung dienen die Unterbewertung der US-Tochter T-Mobile sowie stille Reserven im Infrastruktur-Portfolio.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Schlusskurs 2025: 27,66 Euro
  • Kursziel Konsens: 39,50 Euro (Upside: 42,8 Prozent)
  • Aktienrückkauf 2026: bis zu 2 Milliarden Euro
  • KI-Launch: Q1 2026 (Partner: Nvidia)

US-Geschäft bleibt Gewinnmotor

T-Mobile US liefert weiterhin den größten Ergebnisbeitrag. Die Tochter wächst organisch und profitiert von der starken Marktstellung im amerikanischen 5G-Ausbau. Diese Cash-Quelle finanziert sowohl die Dividende als auch die Rückkäufe und schafft Spielraum für strategische Investitionen in neue Geschäftsfelder.

Solides Setup mit Wachstumsfantasie

Die Deutsche Telekom verbindet eine defensive Basis mit offensiven Wachstumstreibern. Die Aktienrückkäufe stützen den Kurs von unten, während der KI-Rollout im ersten Quartal neue Umsatzpotenziale eröffnet. Gelingt der Start der Industrial AI Cloud wie geplant, könnte das Papier die Lücke zum Analystenurteil sukzessive schließen. Am 27. Februar folgen die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 – ein erster Gradmesser für die Ambitionen im laufenden Jahr.

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