Deutsche Telekom Aktie: Insider verkaufen
Während die UBS für die Deutsche Telekom Aktie ein Kursziel von 35,70 Euro ausruft, nutzen Führungskräfte aus dem direkten Konzernumfeld die aktuelle Phase für Verkäufe. Die frisch gemeldeten Transaktionen im Gesamtwert von knapp 390.000 Euro werfen ein Schlaglicht auf das Dilemma des Bonner Telekommunikationsriesen: Analysten sehen massives Potenzial – Insider machen Kasse.
Die wichtigsten Fakten:
- Dana und Marla Langheim verkauften am 2. Januar Aktienpakete zu je 27,80 Euro
- Gesamtvolumen der Insider-Verkäufe: rund 390.000 Euro
- UBS bestätigt Kursziel von 35,70 Euro – das entspricht 30 Prozent Aufwärtspotenzial
- Aktienrückkaufprogramm über 2 Milliarden Euro stabilisiert den Kurs
- Die Aktie notiert aktuell bei 27,47 Euro
Signifikante Verkäufe aus dem Führungsumfeld
Am Dienstagabend wurden Directors'-Dealings-Meldungen veröffentlicht, die aufhorchen lassen. Dana Langheim und Marla Langheim – beide in enger Beziehung zu Entscheidungsträgern stehend – trennten sich am 2. Januar über die XETRA-Plattform von Aktien. Der Verkaufspreis lag bei 27,80 Euro, jeweils 194.600 Euro pro Person.
Die Transaktionen unterhalb der psychologisch wichtigen 28-Euro-Marke senden ein gemischtes Signal. Personen mit tiefem Unternehmenseinblick sichern Gewinne ab oder sehen kurzfristig begrenztes Aufwärtspotenzial – während der DAX neue Rekorde über 25.000 Punkte markiert.
Analysten halten an bullisher These fest
Die UBS lässt sich von der Insider-Aktivität nicht beirren. Analyst Polo Tang bekräftigte am Dienstag seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 35,70 Euro. Auch Kepler Capital sieht mit 35,00 Euro ähnliches Potenzial. Die Analysten verweisen auf die fundamentale Unterbewertung des Titels im Vergleich zum Gesamtmarkt und ignorieren die kurzfristige Seitwärtsbewegung.
Rückkaufprogramm als Sicherheitsnetz
Das laufende Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2 Milliarden Euro fungiert als technischer Boden. Die massive Eigennachfrage des Konzerns verhindert derzeit ein stärkeres Abrutschen. Dennoch zeigt sich eine deutliche Underperformance: Während der DAX im Januar neue Allzeithochs erreicht, steht die T-Aktie seit Jahresbeginn mit 1,26 Prozent im Minus.
Das Rückkaufprogramm kann zwar Abstürze verhindern, entfacht aber derzeit keine neue Aufwärtsdynamik. Die 28-Euro-Marke erweist sich als hartnäckiger Widerstand.
Entscheidung an kritischer Marke
Solange der Kurs nicht dynamisch über 28,50 Euro ausbricht, bleibt das Chartbild anfällig. Die Aktie bewegt sich im Spannungsfeld zwischen langfristigem Analystenpotenzial und kurzfristigen Warnsignalen durch Insider-Verkäufe. Das Rückkaufprogramm stabilisiert, während die Verkäufe aus dem Führungsumfeld für Zurückhaltung sorgen.
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