Die US-Tochter liefert ab, und die Wall Street honoriert das. Goldman Sachs hat das Kursziel für Europas größten Telekommunikationskonzern spürbar angehoben und belässt den Titel auf der Liste der überzeugendsten Anlageideen. Die jüngsten operativen Erfolge in den USA zwingen Analysten reihenweise dazu, ihre Bewertungsmodelle neu zu justieren.

T-Mobile US als Ertragsperle

Verantwortlich für den wachsenden Optimismus ist vor allem das amerikanische Geschäft. T-Mobile US steuert mittlerweile mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes bei und glänzte zuletzt mit einem robusten Abonnentenwachstum sowie steigenden Durchschnittserlösen pro Nutzer. Diese Dynamik veranlasste Goldman-Analyst Andrew Lee, seine operativen Schätzungen nach oben anzupassen. Das neue Kursziel lautet 42 Euro, die Einstufung bleibt auf „Buy".

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Auch andere Investmentbanken positionieren sich derzeit klar positiv zur weiteren Entwicklung:
- Barclays: „Buy" mit Kursziel 39,50 Euro
- Berenberg: „Buy" mit Kursziel 35,20 Euro
- Marktkonsens (19 Analysten): Durchschnittliches Ziel bei 37,48 Euro

Rückenwind durch Dividende und Aktienrückkäufe

Neben den Analystenkommentaren stützen konkrete Kapitalmaßnahmen die Stimmung der Anleger. Auf der Hauptversammlung am 1. April 2026 steht eine Erhöhung der Dividende um elf Prozent auf 1,00 Euro je Anteilsschein zur Abstimmung. Ausgehend vom gestrigen Schlusskurs bei 32,15 Euro errechnet sich daraus eine ansehnliche Rendite.

Flankiert wird die Ausschüttung von einem laufenden Aktienrückkaufprogramm im Volumen von zwei Milliarden Euro. Die erste Tranche über 550 Millionen Euro soll noch bis Ende dieses Monats abgeschlossen werden. Strategisch sorgt zudem die kürzlich verkündete Partnerschaft mit SpaceX für langfristige Perspektiven. Ab 2028 will der Bonner Konzern in zehn europäischen Ländern Satelliten-Mobilfunk via Starlink anbieten.

Konkrete Ziele für das laufende Jahr

Operativ hat das Management die Messlatte hoch gelegt. Für 2026 wird ein bereinigtes EBITDA von 47,4 Milliarden Euro angepeilt, was die bisherigen Markterwartungen übertrifft. Nach einem soliden Kursplus von 15,36 Prozent seit Jahresanfang liegt der Fokus nun auf der operativen Umsetzung dieser Prognose. Die nächsten harten Fakten dazu liefert der Konzern am 13. Mai mit den Zahlen für das erste Quartal.

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