Die Deutsche Bank steht vor einem spannenden Showdown: Am 29. Januar legt das Geldhaus die Zahlen für 2025 vor. Während Warburg Research das Kursziel deutlich anhebt und BlackRock weiter aufstockt, kämpft die Aktie gegen den Gegenwind vom Gesamtmarkt.

Warburg sieht Potenzial bei den Kosten

Analyst Andreas Pläsier von Warburg Research schraubte das Kursziel von 30,40 Euro auf 34,60 Euro nach oben. Die Einstufung "Hold" bleibt dennoch bestehen. Seine Begründung: Das vierte Quartal 2025 dürfte solide Erträge gebracht haben. Interessanter noch – die Kostenseite könnte positiv überraschen. Pläsier rechnet mit geringeren Aufwendungen, als vom Markt und vom Institut selbst erwartet.

Die wichtigsten Fakten:
- Kursziel angehoben auf 34,60 Euro
- BlackRock erhöht Beteiligung auf 8,14% (zuvor 7,55%)
- Quartalszahlen am 29. Januar erwartet
- 12-Monats-Performance: +73%

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BlackRock stockt weiter auf

Parallel veröffentlichte der weltgrößte Vermögensverwalter eine Stimmrechtsmitteilung. BlackRock überschritt mit Stichtag 19. Januar die Schwelle von 8 Prozent und hält nun 8,14 Prozent der Stimmrechte – das entspricht über 151 Millionen Aktien samt Finanzinstrumenten. Der Schritt wird am Markt als klares Bekenntnis zur Strategie der Deutschen Bank interpretiert.

Gegenwind vom Gesamtmarkt

Trotz dieser fundamentalen Unterstützung geriet die Aktie am Dienstag unter Druck. Steigende US-Anleiherenditen und geopolitische Spannungen belasteten vor allem Tech-Werte (Nasdaq -1,78%), doch auch Finanzwerte blieben nicht verschont. Im US-Handel fiel die Deutsche Bank zeitweise über 3 Prozent auf 37,49 US-Dollar – ein 20-Tage-Tief.

Bemerkenswert: Das hauseigene Deutsche Bank Research dämpfte heute in einer Studie die Euphorie rund um Künstliche Intelligenz. Die Analysten warnen, 2026 werde das "härteste Jahr" für die KI-Branche. Die vorsichtige Haltung gegenüber gehypten Marktsegmenten unterstreicht die konservative Positionierung des Instituts.

Am 29. Januar folgt die Bewährungsprobe

Die vorläufigen Zahlen für 2025 werden zeigen, ob sich die von Warburg erwartete Kostendisziplin bestätigt. Besonders im Fokus steht das Investmentbanking, nachdem US-Wettbewerber zuletzt gemischte Signale gesendet hatten. Charttechnisch ist der Bereich von 31,50 bis 32,00 Euro entscheidend, um den langfristigen Aufwärtstrend zu stabilisieren. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei rund 36,17 Euro und impliziert vom aktuellen Niveau weiteres Potenzial.

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