Trotz einer aktuellen Welle von Sammelklagen zeigt die Aktie von DeFi Technologies plötzlich Stärke. Anstatt auf die juristischen Warnsignale mit weiteren Verkäufen zu reagieren, kletterte der Kurs seit gestern um rund 8,8 Prozent nach oben. Anleger scheinen den Fokus nun primär auf die finanzielle Substanz und die neuen Pläne für 2026 zu legen, während die Rechtsrisiken in den Hintergrund rücken.

Juristischer Gegenwind prallt ab

Zum Wochenstart häuften sich eigentlich die negativen Schlagzeilen. Mehrere Kanzleien erinnerten Anleger an die Frist für Anträge zur Sammelklage am 30. Januar 2026. Hintergrund sind Vorwürfe, das Unternehmen habe im vergangenen Jahr Probleme im Wettbewerb und Verzögerungen beim "DeFi Alpha" Arbitrage-Desk verschwiegen. Diese Unsicherheiten hatten nach der drastischen Senkung der Umsatzprognose im November 2025 – von ursprünglich rund 218 Millionen auf 116 Millionen Dollar – zu einem massiven Vertrauensverlust geführt.

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Doch der Markt spielt aktuell ein anderes Szenario. Mit dem Anstieg auf 0,96 Dollar durchbrach das Papier den jüngsten Abwärtstrend. Marktbeobachter werten dies als Zeichen, dass der Schock über die verfehlten Ziele und den CEO-Wechsel im November mittlerweile vollständig eingepreist ist.

Substanz trifft Zukunftsstrategie

Der Grund für das wiedererwachte Kaufinteresse liegt in der Bewertungsschere, auf die CEO Johan Wattenström in seinem Strategie-Update kurz vor dem Jahreswechsel hinwies. Investoren wägen die Rechtsrisiken nun gegen die bilanzielle Realität ab. Zum Stichtag 30. September 2025 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel und digitale Assets von rund 165,7 Millionen Dollar sowie Venture-Investments im Wert von 44 Millionen Dollar. Bei einer Marktkapitalisierung von etwa 320 Millionen Dollar erscheint vielen dieser Abschlag im Verhältnis zu den liquiden Assets als übertrieben.

Zusätzlich treiben konkrete Wachstumspläne die Erholung an. Für das Jahr 2026 sind der Start der eigenständigen Sparte "Valour Custody" und eine weitere Expansion des ETP-Portfolios geplant, das bereits Ende 2025 auf 102 Produkte angewachsen war. Die solide Cash-Position bietet dem Unternehmen den nötigen Spielraum, diese Übergangsphase trotz des juristischen Lärms zu finanzieren.

Kurzfristig dürfte die Volatilität dennoch hoch bleiben, da die Frist für die Sammelklagen näher rückt. Technisch ist das Halten der Marke von 0,95 Dollar entscheidend, um die Erholung zu bestätigen. Anleger sollten in den kommenden Tagen besonders auf die monatlichen operativen Updates der Tochtergesellschaft Valour achten. Ein Anstieg der verwalteten Vermögenswerte (AUM) oder ein erfolgreicher Start der Custody-Plattform könnten die Abkopplung des Aktienkurses von den juristischen Schlagzeilen weiter vorantreiben.

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