Die Lage bei DeFi Technologies spitzt sich dramatisch zu. Während der Aktienkurs in der Nähe des 52-Wochen-Tiefs notiert, droht dem Unternehmen eine Welle von Sammelklagen wegen mutmaßlichen Betrugs. Die Uhr tickt: Eine wichtige Frist für geschädigte Anleger läuft in wenigen Tagen ab.

Klagewelle rollt an

Mindestens fünf große Anwaltskanzleien, darunter Pomerantz und die Rosen Law Firm, haben Sammelklagen eingereicht oder angekündigt. Im Fokus stehen der Zeitraum zwischen Mai und November 2025 sowie schwere Vorwürfe gegen das Management. Die zentralen Anschuldigungen beinhalten:

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  • Verschweigen von Verzögerungen bei der Arbitrage-Strategie
  • Herunterspielen des Konkurrenzdrucks
  • Veröffentlichung irreführender Umsatzprognosen für 2025
  • Verschleierung negativer operativer Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis

Prognose fast halbiert

Auslöser der juristischen Offensive waren verheerende Nachrichten Ende 2025. Nachdem das Unternehmen bereits Anfang November Probleme eingeräumt hatte, schockierte vor allem die radikale Korrektur der Erwartungen am 14. November: Die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2025 wurde von 218,6 Millionen Dollar auf rund 116,6 Millionen Dollar zusammengestrichen – eine Reduktion um fast 47 Prozent.

Zeitgleich trat CEO Olivier Roussy Newton von seinem Posten zurück und wechselte in eine beratende Rolle. Die Reaktion der Börse war brutal: Die Aktie verlor binnen zwei Tagen über 27 Prozent an Wert und fiel auf 1,05 Dollar.

Abwärtstrend intakt

Der Kursverfall setzt sich auch im neuen Jahr fort. Aktuell notiert das Papier bei 0,94 Dollar, was einem Verlust von rund 70 Prozent gegenüber dem 52-Wochen-Hoch von 4,95 Dollar entspricht. Erst am 20. Januar rutschte der Kurs bei hohem Handelsvolumen erneut um fast 14 Prozent ab. Die Marktkapitalisierung ist mittlerweile auf rund 388 Millionen Dollar geschrumpft. Trotz des Kurssturzes bleibt die Bewertung mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis (Trailing) von knapp 100 ambitioniert.

Für investierte Anleger ist der kommende 30. Januar 2026 das entscheidende Datum. An diesem Tag endet die Frist für die Benennung des Hauptklägers im Verfahren vor dem US-Bezirksgericht in New York. Der Ausgang dieser gebündelten Rechtsstreitigkeiten wird maßgeblich darüber entscheiden, ob Aktionäre für die massiven Kursverluste entschädigt werden.

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