Nach dem massiven Vertrauensverlust im vergangenen Jahr sieht sich DeFi Technologies nun mit schwerwiegenden juristischen Konsequenzen konfrontiert. Mehrere Kanzleien haben gestern eine Sammelklage eingereicht, die dem Krypto-Unternehmen irreführende Kommunikation vorwirft. Während die Aktie noch immer unter den Folgen der kassierten Prognose leidet, müssen sich Anleger auf eine Phase anhaltender Rechtsunsicherheit einstellen.

Schwere Vorwürfe gegen das Management

Im Zentrum der Klage, die unter anderem von der Kanzlei Pomerantz LLP vor dem US-Bezirksgericht in New York eingereicht wurde, stehen Vorwürfe wegen Verstoßes gegen das Wertpapierrecht. Die Kläger argumentieren, dass DeFi Technologies zwischen Mai und November 2025 wesentliche negative Informationen verschwiegen habe. Konkret geht es um signifikante Verzögerungen bei der wichtigen „DeFi Alpha“-Arbitrage-Strategie sowie um den verschärften Wettbewerb durch andere Anbieter im Bereich digitaler Assets. Der Vorwurf lautet, das Management habe positive Aussagen getätigt, obwohl die internen Probleme bereits bekannt waren.

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Der Auslöser im November

Die juristische Aufarbeitung bezieht sich direkt auf die Ereignisse vom November 2025, die viele Investoren kalt erwischten. Am 14. November meldete das Unternehmen einen Umsatzrückgang von fast 20 Prozent und musste die Jahresprognose drastisch von 218,6 Millionen auf nur noch rund 116,6 Millionen US-Dollar fast halbieren. Die Börse reagierte damals gnadenlos: Die Aktie verlor innerhalb von zwei Tagen über 27 Prozent an Wert und fiel auf 1,05 US-Dollar. Parallel dazu sorgte der Abgang des CEOs für zusätzliche Unruhe.

Die Klage formalisiert nun den Unmut der Anleger über diesen abrupten Absturz und die vorherige Informationspolitik. Betroffene Investoren haben bis zum 30. Januar 2026 Zeit, einen Antrag auf Bestellung zum Hauptkläger zu stellen.

Für DeFi Technologies stellt dieser Rechtsstreit eine erhebliche Belastung dar, die das operative Geschäft überschatten könnte. Abseits des Gerichtssaals wird es für das Unternehmen entscheidend sein, verloren gegangenes Vertrauen durch operative Ergebnisse zurückzugewinnen. Die nächsten Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 werden für Ende März oder Anfang April 2026 erwartet. Erst dann wird sich zeigen, ob die strategische Neuausrichtung greift.

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