Der deutsche Leitindex tritt auf der Stelle. Am Dienstag eröffnete der DAX nahezu unverändert bei rund 24.800 Punkten – exakt auf Vortagsniveau. Ohne Impulse von der Wall Street, die am Montag wegen eines Feiertags geschlossen blieb, fehlt dem Markt die Richtung. Auch aus Asien kamen gemischte Signale: Japan verarbeitete schwache Wirtschaftsdaten, während Chinas Börsen weiterhin zum Neujahrsfest pausieren.

Die jüngste Bewegung zeigt das Dilemma: Nach dem Allzeithoch vom 13. Januar bei über 25.000 Punkten hat sich der Index in eine zähe Seitwärtsphase begeben. Zwar gelang am 9. Februar der Sprung über den 20-Tage-Durchschnitt – ein technisch wichtiges Kaufsignal. Doch die Dynamik verpuffte schnell.

Technische Lage bleibt fragil

Charttechnisch bewegt sich der DAX in einer engen Spanne zwischen 24.736 und 25.018 Punkten. Die 50-Tage-Linie bei 24.646 Punkten fungiert als kritische Unterstützung – ein Level, das der Index zuletzt nur mühsam verteidigen konnte. Ein nachhaltiger Fall darunter würde Folgeverluste bis 24.390 Punkte auslösen.

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Die nachlassende Volatilität hat die Bollinger-Bänder zusammengezogen – typischerweise ein Vorbote für eine größere Bewegung. Die Frage ist nur: In welche Richtung? Während die gleitenden Durchschnitte weiterhin Kaufsignale aussenden, zeigt die Slow Stochastik noch ein Verkaufssignal.

ZEW-Index könnte Klarheit bringen

Heute richten sich die Blicke auf den ZEW-Index zur Konjunkturerwartung, der am Nachmittag veröffentlicht wird. Zusätzlich stehen der Verbraucherpreisindex und der Empire-State-Index aus den USA auf der Agenda. Diese Daten dürften entscheidend sein, ob der DAX aus seiner Lethargie erwacht oder weiter vor sich hin dümpelt.

Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Aufwärtsbewegung von zwei Prozent in den nächsten sechs Handelstagen nach einem Gap-Up bei 50 Prozent. Das Risiko eines entsprechenden Kursrückgangs wird hingegen mit 35 Prozent beziffert. Die Chancen stehen also minimal besser für die Bullen – doch ohne frische Impulse bleibt der Index in der Warteschleife gefangen.

Bei den Einzelwerten zeigten sich Scout24, Brenntag und Symrise freundlich, während Qiagen, Rheinmetall und Siemens Energy unter Druck standen. Die KI-Sorgen, die gestern Siemens belasteten, wirken noch nach.

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