D-Wave Quantum Aktie: Verkaufsdruck steigt
Die Aktie von D-Wave Quantum geriet am Freitag deutlich unter die Räder und verlor bis zum späten Nachmittag rund 6,6 Prozent auf 25,63 US-Dollar. Damit weitet sich das Minus auf Wochenbasis auf etwa 12 Prozent aus. Während Analysten an ihren optimistischen Kurszielen festhalten, sorgen die hohe Bewertung und potenzielle Aktienverkäufe durch Großinvestoren für Nervosität am Markt. Steht der Quantencomputer-Spezialist vor einer tieferen Korrektur oder übertreiben die Anleger?
Belastungsfaktoren im Fokus
Trotz des Kursrutschs bestätigte Benchmark-Analyst David Williams heute sein „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 35,00 US-Dollar. Er sieht die fundamentale Entwicklung des Unternehmens intakt. Dennoch dominiert derzeit die Skepsis. Investoren reagieren verunsichert auf einen am 20. Januar eingereichten Prospekt, der den Wiederverkauf von bis zu 10,43 Millionen Aktien durch bestehende Großinvestoren wie Sequoia Capital und ARCH Venture ermöglicht. Auch wenn dies keinen sofortigen Verkauf bedeutet, lastet das potenzielle Überangebot auf dem Kurs.
Zusätzlich warnt eine aktuelle Branchenanalyse vor zu hohen Bewertungen im Sektor. D-Wave wird an der Börse mit rund 9 Milliarden US-Dollar bewertet, erwirtschaftete in den letzten zwölf Monaten jedoch lediglich einen Umsatz von etwa 24 Millionen US-Dollar. Diese Diskrepanz lässt Befürchtungen einer Bewertungkorrektur im Jahr 2026 laut werden und überschattet den strategischen Abschluss der Übernahme von Quantum Circuits für 550 Millionen US-Dollar.
Strategie und Finanzen
Mit der Integration von Quantum Circuits vollzieht D-Wave einen wichtigen strategischen Schwenk hin zu einem hybriden Anbieter. Das Unternehmen kombiniert nun seine etablierten Quantum-Annealing-Systeme mit der Gate-Modell-Technologie, um ein breiteres Spektrum an Rechenproblemen zu lösen.
Finanziell zeigt das Unternehmen zwar Wachstum – der Quartalsumsatz verdoppelte sich zuletzt auf 3,74 Millionen US-Dollar –, schreibt aber weiterhin rote Zahlen. Der Verlust lag im letzten Quartal bei 0,41 US-Dollar je Aktie. Der Markt wägt derzeit das langfristige Potenzial gegen die hohen Kosten der Skalierung zweier Technologien und die damit verbundenen Verwässerungsrisiken ab.
Marktteilnehmer werden nun genau beobachten, wie D-Wave den Cash-Burn nach der teils in bar bezahlten Übernahme managt. Der nächste entscheidende Termin ist die Veröffentlichung der Ergebnisse zum vierten Quartal, die voraussichtlich am 10. April 2026 ansteht. Bis dahin dürfte die Volatilität hoch bleiben, auch wenn der Analystenkonsens mit einem durchschnittlichen Kursziel von 40 US-Dollar weiterhin deutlich über dem aktuellen Niveau liegt.
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