D-Wave Quantum Aktie: Problemzeit angesagt?
D-Wave Quantum hat gerade seinen wissenschaftlichen Jahreshöhepunkt hinter sich: Auf dem Global Physics Summit der American Physical Society — der weltweit größten Physikkonferenz — präsentierten Forscher des Unternehmens neue Ergebnisse zu Quantencomputing, Fehlerkorrektur und programmierbarer Quantendynamik. Die Konferenz endete am 20. März in Denver. An der Börse blieb ein Echo aus.
Kurs im freien Fall, Zahlen im Widerspruch
Während das Unternehmen wissenschaftliche Fortschritte vorweist, hat die Aktie in den vergangenen drei Monaten rund 49 % verloren — deutlich mehr als Branchenbegleiter IonQ (minus 39,9 %) oder Rigetti Computing (minus 41,7 %). Auch der S&P 500 verlor im gleichen Zeitraum lediglich 2,3 %. Am Donnerstag schloss das Papier bei 16,07 US-Dollar.
Das Geschäftsjahr 2025 lieferte auf den ersten Blick starke Zahlen: Der Umsatz stieg um 179 % auf 24,6 Millionen US-Dollar, der GAAP-Bruttogewinn legte sogar um 265 % zu. Beim genaueren Hinsehen zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Die operativen Ausgaben beliefen sich auf 120,7 Millionen US-Dollar, der Nettoverlust weitete sich auf 355,1 Millionen aus — maßgeblich getrieben durch eine nicht zahlungswirksame Belastung von 270,5 Millionen US-Dollar aus der Neubewertung von Optionsscheinen. Zudem sanken die Buchungen um 22 %, was auf eine starke Abhängigkeit von wenigen Großaufträgen hindeutet.
Verteidigung, Wachstum und der Weg zur Profitabilität
Strategisch setzt D-Wave auf mehrere Felder gleichzeitig. In einer Kooperation mit Davidson Technologies und Anduril entwickelt das Unternehmen quantenklassische Hybridlösungen für die US-amerikanische Luft- und Raketenabwehr. In Simulationen mit realen Verteidigungsszenarien soll der hauseigene Stride-Solver auf dem Advantage2-System klassische Ansätze bei steigender Komplexität deutlich übertroffen haben — mit einer mindestens zehnfach schnelleren Lösungszeit.
Auf der Produktseite wuchs die Nutzung des Advantage2-Systems im vergangenen Jahr um 314 %. Die Übernahme von Quantum Circuits und Fortschritte bei kryogener On-Chip-Steuerung sollen zudem den Weg zu einem ersten Gate-Modell-System noch 2026 ebnen. Zuletzt sicherte sich D-Wave Verträge im Wert von über 30 Millionen US-Dollar, darunter ein 20-Millionen-Deal mit der Florida Atlantic University.
Die Liquidität von über 884 Millionen US-Dollar gibt dem Unternehmen Spielraum. Ob das reicht, um Anleger zu überzeugen, zeigt sich spätestens am 7. Mai 2026 — wenn D-Wave die nächsten Quartalszahlen vorlegt.
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