D-Wave Quantum startet diese Woche mit einer ungewöhnlichen Kombination aus wissenschaftlicher Bühne, frischen Jahreszahlen und einer abgeschlossenen Milliarden-Akquisition. Das Unternehmen präsentiert sich beim weltgrößten Physik-Kongress — und hat dabei einiges zu zeigen.

Starkes Wachstum, gemischtes Quartal

Die Jahreszahlen für 2025 fallen auf den ersten Blick beeindruckend aus. Der Umsatz stieg um 179 Prozent auf 24,6 Millionen Dollar, der GAAP-Bruttogewinn legte um 265 Prozent auf 20,3 Millionen Dollar zu. Die Bruttomarge erreichte 83 Prozent — ein Wert, der die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells unterstreicht.

Das vierte Quartal trübte das Bild jedoch ein. Mit 2,75 Millionen Dollar Umsatz verfehlte D-Wave die Analystenschätzung von 3,72 Millionen Dollar um 26 Prozent. Auch die Buchungen zum Jahresende enttäuschten: 13,4 Millionen Dollar — ein Rückgang von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das dürfte maßgeblich dazu beigetragen haben, dass die Aktie im Februar um 11,5 Prozent nachgab.

Die Frühindikationen für 2026 sehen dagegen deutlich besser aus. Allein im Januar verbuchte das Unternehmen Aufträge von über 30 Millionen Dollar. Bis zum 25. Februar summierten sich die Buchungen im laufenden ersten Quartal bereits auf 32,8 Millionen Dollar — mehr als das Doppelte des Q4-Wertes.

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Akquisition und neue Geschäftsfelder

Der strategisch bedeutendste Schritt war die abgeschlossene Übernahme von Quantum Circuits Inc. für 550 Millionen Dollar — 300 Millionen in eigenen Aktien, 250 Millionen in bar. Die Technologie des übernommenen Unternehmens erkennt 90 Prozent aller Fehler im Rechenprozess und erreicht Gate-Fidelities von über 99,9 Prozent. D-Wave will auf dieser Basis noch 2026 ein erstes Gate-Modell-System auf den Markt bringen.

Parallel dazu wächst die Kundenbasis. Ein Fortune-100-Konzern unterzeichnete einen Zweijahresvertrag über 10 Millionen Dollar für Quantum Computing as a Service. Die Florida Atlantic University kauft für 20 Millionen Dollar ein Advantage2-System für ihren Campus in Boca Raton. Und in Kooperation mit Anduril und Davidson zeigte ein erster Proof-of-Concept für Luft- und Raketenabwehrplanung eine mindestens zehnfach schnellere Lösungsfindung gegenüber rein klassischen Methoden.

Wissenschaftliche Präsenz beim APS-Gipfel

Beim APS Global Physics Summit — der noch bis zum 20. März in Denver läuft und mehr als 14.000 Teilnehmer anzieht — stellt D-Wave vom 18. bis 20. März Forschungsergebnisse zu Fehlerkorrektur, programmierbarer Quantendynamik und Optimierung vor. Chief Development Officer Trevor Lanting bezeichnete die Konferenz als wichtiges Forum für den Austausch wissenschaftlicher Fortschritte mit der globalen Physik-Community.

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 6,9 Milliarden Dollar und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von etwa 157 auf Basis der Erwartungen bleibt die Bewertung hoch — und damit die Anforderungen an die operative Lieferfähigkeit in den kommenden Quartalen.

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