D-Wave Quantum blickt auf ein turbulentes Geschäftsjahr 2025 zurück. Während der Umsatz auf Rekordniveau kletterte, enttäuschte das vierte Quartal die Erwartungen der Wall Street. Mit einer millionenschweren Übernahme und prall gefüllten Auftragsbüchern für 2026 will das Management nun beweisen, dass die Wachstumsstory intakt ist.

Gemischte Bilanz

Auf Jahressicht glänzte das Unternehmen mit einem Umsatzsprung von 179 Prozent auf 24,6 Millionen US-Dollar. Das Schlussquartal trübte das Bild jedoch. Ein Umsatz von 2,75 Millionen US-Dollar verfehlte die Prognosen deutlich, auch beim Gewinn pro Aktie blieben die Zahlen hinter den Schätzungen zurück. Verantwortlich für den Rückgang der Auftragseingänge Ende 2025 war vor allem ein starker Vergleichswert aus dem Vorjahr, der einen außergewöhnlich großen Systemverkauf beinhaltete. Finanziell steht D-Wave dennoch auf einem soliden Fundament: Die Barreserven stiegen durch die Ausübung von Optionsscheinen auf über 884 Millionen US-Dollar an.

Zukauf formt die Roadmap

Den wichtigsten strategischen Schritt der vergangenen Monate markiert die Übernahme von Quantum Circuits für 550 Millionen US-Dollar. D-Wave bezahlt den Deal mit einer Mischung aus Aktien und Barmitteln. Der Zukauf soll die Entwicklung sogenannter Gate-Modell-Quantencomputer beschleunigen. Die Technologie von Quantum Circuits verspricht eine Fehlererkennungsrate von 90 Prozent und soll die Zuverlässigkeit der Systeme spürbar erhöhen. Ein erstes System dieser Art peilt D-Wave für das laufende Jahr 2026 an.

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Volle Auftragsbücher

Abseits der Labore gewinnt die kommerzielle Nutzung an Fahrt. Eine Partnerschaft mit dem Rüstungsunternehmen Anduril zielt auf die Raketenabwehr ab, wobei erste Tests eine zehnmal schnellere Lösungsfindung gegenüber klassischen Methoden zeigten. Zudem sicherte sich D-Wave einen Cloud-Vertrag über 10 Millionen US-Dollar mit einem Fortune-100-Unternehmen. Diese Dynamik setzt sich im neuen Jahr fort: Allein bis Ende Februar 2026 sammelte das Unternehmen neue Aufträge im Wert von über 32,8 Millionen US-Dollar ein. Um das US-Regierungsgeschäft weiter auszubauen, wurde eigens eine neue Geschäftseinheit unter der Leitung des Branchenveteranen Jack Sears Jr. gegründet.

Analysten raten mehrheitlich zum Kauf der Aktie, senkten nach den Quartalszahlen aber einige Kursziele. Als Grund gelten die steigenden Betriebskosten infolge der Quantum-Circuits-Übernahme. Wie sich die technologischen Fortschritte in der Praxis bewähren, wird das Unternehmen in den kommenden Tagen detailliert darlegen. Auf dem an diesem Wochenende startenden Global Physics Summit in Denver präsentiert D-Wave bis zum 20. März neue wissenschaftliche Ergebnisse zur Fehlerkorrektur und Systemsteuerung.

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