D-Wave Quantum startet verhalten in das Börsenjahr 2026. Während Analysten weiterhin deutliches Kurspotenzial sehen, kämpft der Titel aktuell mit charttechnischen Widerständen und den Nachwirkungen massiver Insider-Verkäufe. Nun richten sich alle Blicke auf die CES in Las Vegas – bringt die Tech-Messe in der kommenden Woche den notwendigen Impuls für einen Ausbruch?

Charttechnik mahnt zur Vorsicht

Der aktuelle Kursbereich um 26,10 US-Dollar offenbart eine angespannte technische Konstellation. Die Aktie notiert derzeit unterhalb des 50-Tage-Durchschnitts (SMA) von 27,03 US-Dollar. Diese Marke fungiert als unmittelbarer Widerstand, den die Bullen zurückerobern müssen, um den kurzfristigen Abwärtstrend zu beenden.

Das übergeordnete Bild bleibt hingegen konstruktiv. Der Kurs hält sich deutlich über der 200-Tage-Linie bei 22,91 US-Dollar. Dieser Abstand zwischen der kurzfristigen Korrektur und dem langfristigen Aufwärtstrend deutet darauf hin, dass die positive Grunddynamik aus dem späten Jahr 2025 noch intakt ist, sich der Titel jedoch in einer Konsolidierungsphase befindet.

Analysten sehen Aufwärtspotenzial

Im Kontrast zur aktuellen Kursschwäche stehen die optimistischen Einschätzungen der Analysten. Der Konsens lautet weiterhin "Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 33,67 US-Dollar, was ein signifikantes Aufwärtspotenzial impliziert.

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Besonders zuversichtlich zeigen sich Evercore ISI mit einem "Outperform"-Rating und einem Ziel von 44,00 US-Dollar sowie B. Riley, die ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 33,00 US-Dollar bekräftigten. Marktbeobachter werten diese Diskrepanz zwischen Kurs und Zielvorgaben oft als Indikator für eine mögliche Unterbewertung, sofern die fundamentalen Treiber intakt bleiben.

CES 2026 als Katalysator

Für Anleger rückt nun der 7. und 8. Januar in den Fokus. Als Sponsor der CES Foundry in Las Vegas plant D-Wave Quantum, seine Annealing-Quantentechnologie und hybride Lösungsansätze einem breiten Publikum zu präsentieren. Speziell die Masterclass von Vizepräsident Murray Thom über kommerzielle Anwendungen könnte für Bewegung sorgen. Positive Resonanz oder neue Partnerschaften im Rahmen der Messe könnten die nötige Kraft liefern, um den Widerstand bei 27,03 US-Dollar zu durchbrechen.

Gemischte Signale durch Insider

Ein Dämpfer für die Stimmung ist hingegen die jüngste Aktivität in der Führungsetage. CEO Alan E. Baratz veräußerte im November rund 806.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 28,87 US-Dollar. Auch wenn solche Transaktionen oft der Diversifizierung dienen, registrieren Händler das hohe Volumen genau, da es Zweifel an der kurzfristigen Kursentwicklung wecken kann. Finanziell wächst das Unternehmen zwar beim Umsatz, schreibt aber branchenüblich noch rote Zahlen.

Die Aktie bewegt sich derzeit in einer definierten Spanne zwischen der Unterstützung bei 22,91 US-Dollar und dem Widerstand bei 27,03 US-Dollar. Für Händler ist die CES-Präsentation ab dem 7. Januar das entscheidende Ereignis: Erfolgreiche Impulse könnten eine Rallye über den 50-Tage-Durchschnitt auslösen, während enttäuschende Nachrichten einen Test der langfristigen 200-Tage-Linie wahrscheinlich machen.

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