CureVac Aktie: Erfreuliche Marktnachrichten!
CureVac ist nicht mehr eigenständig an der Börse notiert. Der mRNA-Spezialist ist nun vollständig in den Besitz von BioNTech übergegangen, die Aktie wurde von der Nasdaq genommen. Damit ist eine der größeren Konsolidierungen im europäischen Biotech-Sektor offiziell abgeschlossen.
Übernahme und Delisting im Überblick
Das Delisting wurde am 16. Januar wirksam, nachdem BioNTech die Reorganisation nach dem Übernahmeangebot am 6. Januar abgeschlossen hatte. Die Transaktion geht auf ein im Mitte 2025 gestartetes Umtauschangebot für alle ausstehenden CureVac-Aktien zurück.
Die Übernahme wurde komplett in Aktien bezahlt und hatte ein Gesamtvolumen von rund 1,25 Milliarden US-Dollar. Aktionäre von CureVac erhielten für jede eingereichte CureVac-Aktie 0,05363 BioNTech-American Depositary Shares (ADS).
Wichtige Eckdaten der Transaktion:
- Eingereichte Aktien: 195.341.219 (rund 86,75 % der ausstehenden Aktien)
- Umtauschverhältnis: 0,05363 BioNTech-ADS je CureVac-Aktie
- Impliziter Wert bei Ankündigung: 5,46 US-Dollar je CureVac-Aktie
- Letzter Handelspreis CureVac: 4,66 US-Dollar (6. Januar)
- Formeller Vollzug der Übernahme: 6. Januar
- Wirksamkeit des Delistings: 16. Januar
Squeeze-out und Abfindung der Restaktionäre
BioNTech hat im Anschluss einen Squeeze-out der verbliebenen Minderheitsaktionäre durchgeführt, die das ursprüngliche Umtauschangebot nicht angenommen hatten. Im Rahmen einer gesetzlichen Verschmelzung nach niederländischem Recht ging CureVac N.V. in CureVac Merger B.V. auf. Damit wurden sämtliche öffentlichen Streubesitzanteile beendet.
Die restlichen Aktionäre erhalten dieselbe Gegenleistung wie im ursprünglichen Angebot. Die Abwicklung erfolgt automatisiert über die depotführenden Banken und unterliegt gegebenenfalls der niederländischen Quellenbesteuerung auf etwaige Dividendenelemente.
Patente, Strategie und Marktposition
Mit der Übernahme endet ein langjähriger Patentstreit der beiden deutschen mRNA-Unternehmen um Technologien für COVID-19-Impfstoffe. BioNTech sichert sich die vollständigen Schutzrechte von CureVac, darunter Patente zu mRNA-Design, Formulierungen für den Transport und Herstellungsverfahren.
Strategisch stärkt der Deal BioNTechs Position im globalen Wettbewerb um mRNA-Therapeutika. Das kombinierte Unternehmen sieht sich als wichtigsten westlichen Wettbewerber zu Moderna. BioNTech hat angekündigt, CureVacs Forschungsvermögen gezielt in seine onkologiegetriebene Strategie einzubinden und plant, bis Ende 2026 fünfzehn Phase-3-Studien zu starten.
Pipeline-Integration und nächste Schritte
Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte von CureVac laufen nun unter dem Dach von BioNTech weiter. Dazu zählen mehrere onkologische Programme, unter anderem eine Phase-1-Studie für nicht-kleinzelligen Lungenkrebs, die im April 2025 von der US-Arzneimittelbehörde FDA freigegeben wurde. Künftige Fortschritte dieser Projekte werden sich somit ausschließlich in der Bewertung von BioNTech widerspiegeln.
Die Zustimmung des Bundeskartellamtes im November 2025 beseitigte die letzte regulatorische Hürde für die Transaktion. Die Aktivitäten am Standort Tübingen werden in die Organisationsstruktur von BioNTech eingegliedert. BioNTech will nach eigenen Angaben zunächst strategische und operative Analysen abschließen, bevor die endgültige Aufstellung der kombinierten Forschungs- und Entwicklungslandschaft festgelegt wird.
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