CureVac Aktie: Detaillierte Kurseinschätzungen
Die Geschichte des Tübinger mRNA-Pioniers CureVac als eigenständiges börsennotiertes Unternehmen endet. Nach der Übernahme durch BioNTech hat die Nasdaq nun den konkreten Zeitplan für das Delisting bestätigt. Für Anleger verbleiben nur noch wenige Tage, bevor der Handel endgültig eingestellt wird und die verbleibenden Anteile zwangsumgetauscht werden.
Der Zeitplan für das Delisting
Laut einer offiziellen Mitteilung der Nasdaq vom 26. Dezember 2025 wird der Handel mit CVAC-Aktien am Montag, dem 5. Januar 2026, nach Börsenschluss (ca. 19:50 Uhr Ortszeit) ausgesetzt. Der formale Vollzug der Fusion ist für den Morgen des 6. Januar geplant, gefolgt von der offiziellen Suspendierung der Notierung am 7. Januar.
Damit verbleiben Investoren ab heute (Freitag) nur noch drei Handelstage, um aktiv über ihre Anteile an der Börse zu verfügen. Am Markt fungiert die Aktie derzeit faktisch als Arbitrage-Instrument, das eng an den Kurs von BioNTech gekoppelt ist. Gestern schloss das Papier bei 4,52 USD und bewegt sich damit in einer engen Spanne nahe dem 50-Tage-Durchschnitt von 4,35 USD.
Zwangsumtausch für verbliebene Aktionäre
Da BioNTech bereits rund 86,75 Prozent aller CureVac-Aktien hält, greift für die verbleibenden Minderheitsaktionäre nun das sogenannte "Squeeze-out"-Verfahren. Wer seine Papiere nicht im Rahmen des im Dezember ausgelaufenen Angebots angedient hat, wird automatisch abgefunden.
Das Umtauschverhältnis ist fixiert: Aktionäre erhalten 0,05363 BioNTech American Depositary Shares (ADS) für jede gehaltene CureVac-Aktie. Investoren sollten beachten, dass bei diesem Zwangsumtausch möglicherweise eine niederländische Quellensteuer in Höhe von 15 Prozent auf die erhaltenen BioNTech-Anteile anfallen kann.
Strategische Neuaufstellung vollzogen
Hinter den Kulissen ist der Übergang bereits weitgehend abgeschlossen. Mit dem Ende der Angebotsfrist traten die bisherigen Vorstände von CureVac zurück. Die Führung wurde vom BioNTech-Management rund um CEO Ugur Sahin übernommen. Die Transaktion im Wert von 1,25 Milliarden US-Dollar beendet nicht nur die Eigenständigkeit von CureVac, sondern legt auch jahrelange Patentstreitigkeiten über Covid-19-Impfstofftechnologien bei.
Für verbliebene Investoren wandelt sich das Investment ab dem 6. Januar 2026 endgültig von einer spekulativen Einzelwette in eine direkte Beteiligung am Mainzer Konzern BioNTech. Die technische Buchung der neuen Aktien erfolgt automatisch im Zuge der Fusionsabwicklung.
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