Die Tage von CureVac als eigenständiges Unternehmen an der Börse sind gezählt. Nach dem entscheidenden Votum der Aktionäre wandelt sich die Aktie von einer Biotech-Wette zu einem reinen Rechenexempel für die Übernahme durch BioNTech. Doch während der Markt den Deal bereits als erledigt betrachtet, läuft für Anleger jetzt gnadenlos die Zeit ab: Wer seine Papiere noch tauschen will, muss sofort handeln.

Überwältigende Zustimmung

Die monatelange Hängepartie um die Zukunft des Tübinger Unternehmens ist beendet. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung schufen die Investoren in dieser Woche Fakten: Mit einer überwältigenden Mehrheit von 99,16 Prozent stimmten sie der Übernahme und den damit verbundenen Umstrukturierungen zu. Damit ist die letzte große Hürde für BioNTech gefallen, um die mRNA-Technologieplattform und die Onkologie-Pipeline von CureVac vollständig zu integrieren.

Fristen setzen Anleger unter Druck

Für verbliebene Aktionäre ist der Kalender nun wichtiger als jeder Chart. Das öffentliche Umtauschangebot von BioNTech steht unmittelbar vor dem Ablauf.
* Handlungsbedarf: Um eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten, sollten Anleger ihre Aktien bis zum Abend des 2. Dezember 2025 andienen.
* Offizielles Ende: Technisch läuft das Angebot am 3. Dezember 2025 aus.

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Wer diese Fristen verstreichen lässt, riskiert, in unsicheres Fahrwasser zu geraten. Es droht ein sogenannter "Squeeze-out" oder ein Delisting, wodurch die Handelbarkeit der Anteile massiv eingeschränkt würde. Angesichts der hohen Zustimmungsrate gilt es als sicher, dass BioNTech die nötigen Quoten für diese Schritte erreicht.

Kurs klebt an BioNTech

Der Charakter der CureVac Aktie hat sich grundlegend gewandelt: Aus Spekulation ist reine Arbitrage geworden. Der Kurs reagiert nicht mehr auf Studiendaten, sondern ist mathematisch an die Entwicklung der BioNTech-Aktie gekettet. Das fixierte Umtauschverhältnis von 0,05363 BioNTech-Anteilen für jede CureVac-Aktie diktiert den Preis.

Dass der Kurs am Freitag bei 4,66 Euro und damit in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch notierte, zeigt deutlich: Der Markt hat den Deal voll eingepreist und Risiken ausgeblendet. Die Volatilität von CureVac ist nun lediglich ein Spiegelbild der Bewegungen beim neuen Mutterkonzern aus Mainz. Für den Finanzmarkt endet damit das Kapitel CureVac als eigenständiger Wettstreiter im mRNA-Rennen.

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