CureVac Aktie: Beeindruckende Neugeschäftszahlen!
Für CureVac geht eine Börsenära zu Ende: Die Aktie wird in den kommenden Tagen vom Nasdaq Global Market genommen. Hintergrund ist die vollständige Übernahme durch BioNTech, die Anfang Januar abgeschlossen wurde. Damit wird aus dem früheren mRNA-Pionier endgültig eine hundertprozentige Tochter des Mainzer Biotech-Konzerns.
Letzter Schritt der BioNTech-Übernahme
Das Delisting ist der administrative Schlusspunkt der Übernahme, die als Aktientausch strukturiert war und mit rund 1,25 Milliarden US‑Dollar bewertet wurde. Die Transaktion war erstmals im Juni 2025 angekündigt worden.
Wichtige Eckdaten:
- Struktur: reine Aktienübernahme (All-Stock-Deal)
- Volumen: ca. 1,25 Milliarden US‑Dollar
- Annahmequote im Übernahmeangebot: über 86 % bis 18. Dezember 2025
- Restaktionäre: zwangsweiser Aktienerwerb im Januar 2026
Nach Abschluss des Pflichtangebots leitete BioNTech im Januar den Squeeze-out-ähnlichen Schritt ein und erwarb die verbleibenden CureVac-Aktien. Damit gingen sämtliche Geschäftsaktivitäten vollständig an BioNTech über.
CureVac informierte daraufhin am 6. Januar die Nasdaq und beantragte die Aussetzung des Handels sowie die Einreichung eines Form 25 bei der US-Börsenaufsicht SEC, um die Notierung formal zu beenden. Öffentliche Aktionäre halten keine CureVac-Aktien mehr direkt. Im Anschluss an das Delisting soll ein Form 15 eingereicht werden, um die Registrierung der Aktien zu beenden und die Berichtspflichten gegenüber der SEC auszusetzen.
Strategische Einordnung der Transaktion
Mit der Übernahme schließt BioNTech ein wichtiges Kapitel im europäischen mRNA-Sektor. CureVac galt lange als einer der frühen technologischen Wegbereiter. Die Transaktion wird als Zusammenschluss komplementärer Technologien und Kompetenzen beschrieben, der BioNTechs Position in der mRNA-Entwicklung, der Produktion und insbesondere in der Onkologie-Pipeline stärken soll.
Gleichzeitig beendet der Deal einen intensiven Patentstreit zwischen beiden Unternehmen rund um grundlegende mRNA-Technologien, die auch bei COVID‑19-Impfstoffen zum Einsatz kamen.
Für die Aktionäre war der Zusammenschluss als Aktientausch strukturiert:
Jede CureVac-Aktie wurde in BioNTech American Depositary Shares (ADS) getauscht, mit einem Gegenwert von rund 5,46 US‑Dollar je CureVac-Papier zum Zeitpunkt der Ankündigung – ein spürbarer Aufschlag gegenüber dem damaligen Marktpreis. CureVacs Forschungs- und Produktionsstandort in Tübingen wird in die bestehenden Strukturen von BioNTech integriert.
Konsequenzen für ehemalige Aktionäre
Mit Wirksamwerden des Delistings, das für Mitte Januar erwartet wird, endet der Börsenhandel der CureVac-Aktie unter dem Ticker CVAC vollständig. Öffentliche Marktaktivität in dem Papier findet dann nicht mehr statt.
Ehemalige CureVac-Aktionäre, die das Umtauschangebot angenommen haben, sind nun über die erhaltenen BioNTech-ADS am kombinierten Unternehmen beteiligt. Die Wertentwicklung ihres Investments hängt damit direkt von der zukünftigen Geschäftsentwicklung und Integrationsleistung bei BioNTech ab.
Ein nächster wichtiger Orientierungspunkt wird das Q4‑2025‑Update Ende Februar sein, bei dem BioNTech voraussichtlich erste konkrete Einblicke in den Stand der Integration von CureVac und mögliche Synergieeffekte geben dürfte. Damit verlagert sich die Bewertungsperspektive vollständig von der eigenständigen CureVac-Aktie auf die Rolle von CureVac innerhalb des BioNTech-Konzerns.
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