CureVac Aktie: Bedrohliches Umfeld?
Die Ära von CureVac als eigenständiges Unternehmen ist beendet. Nach der finalisierten Übernahme durch den Konkurrenten BioNTech wurde der Handel der Papiere an der Nasdaq ausgesetzt. Für Anleger schließt sich damit das Kapitel des Tübinger mRNA-Pioniers an der Börse endgültig, da die Aktie noch in dieser Woche offiziell vom Kurszettel verschwindet.
Letzter Kurs und Umwandlung
Seit dem 6. Januar 2026 ruht der Handel der CureVac-Aktie an der Nasdaq. Der Kurs fror bei einem finalen Stand von rund 4,66 US-Dollar ein. Am kommenden Freitag, den 16. Januar, wird der formale Rückzug von der Börse (Delisting) wirksam. Damit sind die Bestände der freien Aktionäre Geschichte: Sie wurden gemäß der Übernahmevereinbarung in American Depositary Shares (ADS) von BioNTech umgewandelt. Der Fokus der Investoren verschiebt sich nun zwangsläufig auf die Strategie der Mainzer Muttergesellschaft.
Radikale Integration statt Fusion
Der Weg zu diesem Ende begann Mitte 2025 mit einem Kaufangebot über rund 1,25 Milliarden US-Dollar. BioNTech beendete mit dem Kauf nicht nur langwierige Patentstreitigkeiten, sondern sicherte sich Zugriff auf das geistige Eigentum des einstigen Rivalen. Die Umsetzung erfolgt konsequent: Der gesamte Vorstand von CureVac ist zurückgetreten. Ein von BioNTech geführtes Komitee, dem auch CEO Ugur Sahin angehört, kontrolliert nun den Standort. Dies unterstreicht, dass es sich um eine vollständige Eingliederung handelt.
Was von der Technologie bleibt
Für ehemalige Aktionäre sind Termine und Finanzkennzahlen von CureVac ab sofort bedeutungslos. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Frage, wie BioNTech die übernommenen Assets nutzt. Im Zentrum stehen die moderne Produktionsanlage in Tübingen und der „RNA Printer“, eine Technologie zur automatisierten Herstellung von mRNA-Medikamenten. Entscheidend für den zukünftigen Wertbeitrag im BioNTech-Konzern ist nun, wie effizient diese Ressourcen die Pipeline in den Bereichen Onkologie und Infektionskrankheiten beschleunigen können.
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