Condor Energies forciert seine Aktivitäten in Zentralasien und vermeldet operative Erfolge bei der aktuellen Bohrkampagne in Usbekistan. Neben einem neuen regionalen Bohr-Rekord treibt das Unternehmen den strategischen Umbau durch den Verkauf türkischer Gasanlagen voran. Doch wie schnell lassen sich diese operativen Fortschritte in tatsächliche Fördermengen übersetzen?

  • Bohrung Andakli-21 erreicht Rekord-Horizontalsektion von 1.279 Metern.
  • Gasanzeigen während der Bohrungen lagen zwischen 20 % und 31 %.
  • Verkauf der türkischen Gas-Lizenzen zur Portfolio-Optimierung vereinbart.

Operative Meilensteine in Usbekistan

Das Bohrloch Andakli-21 hat eine Gesamttiefe von 3.456 Metern erreicht. Besonders hervorzuheben ist der horizontale Abschnitt von 1.279 Metern – laut Unternehmensangaben die längste Horizontalsektion, die bislang in Usbekistan gebohrt wurde. Dabei stießen die Techniker auf eine über 960 Meter lange Karbonat-Lagerstätte mit einer Porosität von bis zu 12 %.

Aktuell bereitet das Unternehmen eine Säurestimulation vor, um die Produktivität des Bohrlochs zu steigern. Mit ersten Fördertests und dem Beginn der regulären Produktion wird in der zweiten Februarhälfte gerechnet. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für Tests am Bohrloch Andakli-23, die für das Ende des ersten Quartals geplant sind.

Auch beim vertikalen Bohrloch Kumli-45 gibt es Fortschritte. In einem bisher wenig erschlossenen Teil des Kumli-Gasfeldes wurde ein 18-Meter-Kern zur Analyse geborgen. Die entsprechenden Tests sollen ebenfalls noch im Februar stattfinden. Um die Kapazitäten zu erweitern, plant das Management für das laufende erste Quartal den Bau eines zweiten Bohrplatzes, der Platz für bis zu sieben weitere Bohrungen bietet.

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Strategischer Rückzug aus der Türkei

Um die Ressourcen auf das Kerngebiet Zentralasien zu konzentrieren, hat Condor Energies am 21. Januar den Verkauf seiner türkischen Gas-Assets unterzeichnet. Der Deal umfasst eine Barzahlung von 18.000 Euro sowie eine zehnjährige Umsatzbeteiligung, die auf insgesamt 10 Millionen US-Dollar begrenzt ist.

Der Käufer hat sich zudem verpflichtet, ein Arbeitsprogramm inklusive neuer Bohrungen durchzuführen. Der Abschluss der Transaktion wird innerhalb der nächsten zehn Werktage erwartet, sobald die Genehmigungen der türkischen Behörden vorliegen. Die freiwerdenden Kapazitäten fließen künftig verstärkt in Projekte in Kasachstan und Usbekistan, darunter die Entwicklung einer LNG-Produktion und die Gewinnung kritischer Mineralien aus Sole.

Die kommenden Wochen sind für die operative Entwicklung entscheidend. Die Ergebnisse der Fördertests bei Andakli-21 und Kumli-45 in der zweiten Februarhälfte werden belegen, ob die hohen Gasanzeigen in kommerziell attraktive Förderraten münden. Zeitgleich markiert der finale Ausstieg aus dem türkischen Markt den Abschluss der strategischen Neuausrichtung auf den zentralasiatischen Energiemarkt.

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