Commerzbank Aktie: Übernahmekampf eskaliert
Mit einem Schlusskurs von über 36 Euro und einem beeindruckenden Jahresplus von 133 Prozent war die Commerzbank der unangefochtene Star des Börsenjahres 2025. Doch Aktionäre sollten sich am heutigen Feiertag nicht zu bequem zurücklehnen. Hinter den Kulissen spitzt sich die Lage zu: Eine entscheidende regulatorische Hürde für den Angreifer UniCredit ist gefallen, was die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme deutlich erhöht.
Grünes Licht vom Kartellamt
Treibende Kraft hinter der Rallye bleibt die aggressive Positionierung der italienischen Großbank UniCredit. Marktbeobachter registrieren, dass die Italiener ihren Anteil konsequent ausbauen. Besonders brisant: Das Kartellamt hat den weiteren Anteilskauf durch UniCredit genehmigt.
Diese regulatorische Freigabe erhöht den Druck auf das Frankfurter Management enorm. Während der Vorstand weiterhin auf Eigenständigkeit pocht, räumt die Behördenentscheidung ein wichtiges Hindernis für eine potenzielle Komplettübernahme aus dem Weg.
Defensive steht: Rückkauf und Stellenabbau
Um sich gegen die Avancen aus Mailand zu wappnen, setzt die Commerzbank auf eine Flucht nach vorn. Durch die Steigerung des eigenen Börsenwerts soll eine Übernahme für UniCredit so teuer wie möglich werden. Folgende Fakten untermauern diese Strategie:
- Abgeschlossener Rückkauf: Am 17. Dezember beendete die Bank erfolgreich ein Aktienrückkaufprogramm über rund eine Milliarde Euro.
- Kostenbremse: Bis 2028 sollen 3.900 Stellen gestrichen werden, um die Effizienz zu steigern.
- Operative Stärke: Das operative Ergebnis erreichte 2025 Rekordniveaus.
Auch institutionelle Schwergewichte positionieren sich neu. Kurz vor dem Jahreswechsel fielen Transaktionen des Vermögensverwalters BlackRock auf, was das anhaltende Interesse des "Smart Money" an der Sondersituation bestätigt.
Blick auf den Handelsstart
Wenn morgen, am Freitag den 02. Januar, der erste Handelstag des Jahres startet, ist Volatilität vorprogrammiert. Die Bestätigung der Kartellamtsfreigabe dürfte für hektische Umsätze sorgen. Das Szenario spitzt sich auf zwei Optionen zu: Entweder gelingt es der Commerzbank, den Kurs durch operative Exzellenz weiter in Höhen zu treiben, die eine Übernahme unwirtschaftlich machen, oder UniCredit legt ein konkretes, offizielles Angebot vor.
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