Die Commerzbank hat ihr jüngstes Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen und damit eine zentrale Maßnahme ihrer Kapitalstrategie umgesetzt. Zwischen Februar und dem 9. März 2026 erwarb das Institut rund 15,7 Millionen eigene Aktien über Handelsplattformen wie Xetra. Im laufenden Handel am Freitag allerdings durchkreuzte die Währung eine sehr wichtige Untergrenze: 30 Euro. Mit dem Verlust von -1,6 % schaffte es die Aktie auf nur noch 29,66 Euro. Das ist zumindest aus der Warte von Trend-Investoren sicherlich verheerend.

Schon am Donnerstag wies das Papier bei 30,15 Euro einen Tagesverlust von 4,1 % auf.

Commerzbank: Aktien zurückgekauft – was das zu teuer?

Der durchschnittliche Kaufpreis im Rahmen des Programms lag bei 33,45 Euro je Aktie. Insgesamt investierte die Bank rund 524 Millionen Euro in den Rückkauf eigener Papiere.

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Zusammen mit einem bereits im Dezember abgeschlossenen Programm summiert sich das Gesamtvolumen der Aktienrückkäufe auf rund 1,5 Milliarden Euro. Die erworbenen Aktien sollen vollständig eingezogen werden, wodurch sich die Zahl der umlaufenden Anteilsscheine reduziert.

Parallel dazu schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie vor. Für die Anteilseigner ergibt sich daraus eine Gesamtausschüttung von rund 2,7 Milliarden Euro.

Die Grundlage für diese Kapitalmaßnahmen bildet ein starkes Geschäftsjahr 2025. Die Bank übertraf ihre eigenen Zielvorgaben und erreichte eine zweistellige operative Eigenkapitalrendite. Gleichzeitig stieg der Provisionsüberschuss im Jahresvergleich um 7 %.

Am Ende scheint der Markt nun aber ein Problem mit der Aktie zu haben. Die Notierungen sind klar im Abwärtstrend, sowohl auf Basis des GD100 oder GD200 wie auch aus charttechnischer Sicht. Daran gibt es derzeit keinen Zweifel. Nur Analysten sind (auch nach dem Rückkaufprogramm) wohl offenbar noch sehr zuversichtlich. Die Kursziele sind extrem hoch.

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