Coinbase Aktie: Schicksalsfrage!
Coinbase steht im Zentrum einer politischen Auseinandersetzung, die weit über das Tagesgeschäft hinausgeht. Die Krypto-Börse hat ihre Lobby-Muskeln spielen lassen und einen wichtigen Gesetzesentwurf im US-Senat faktisch blockiert – sehr zum Ärger des Weißen Hauses. Während sich der politische Gegenwind verstärkt, richten sich die Blicke der Anleger nervös auf den bevorstehenden Quartalsbericht im Februar, denn der Aktienkurs steht bereits deutlich unter Druck.
Das Scheitern des CLARITY Act
Der eigentliche Plan des Senats, mit dem „CLARITY Act“ einen umfassenden Regulierungsrahmen für Kryptowährungen zu schaffen, ist vorerst gescheitert. Der Bankenausschuss verschob die Abstimmung am 15. Januar 2026, nachdem Coinbase kurzfristig seine Unterstützung für das Vorhaben zurückgezogen hatte.
Verantwortlich für diesen drastischen Schritt waren laut Unternehmensangaben „fatale Fehler“ im Gesetzentwurf. Coinbase störte sich insbesondere an Passagen, die Belohnungen für das Halten von Stablecoins (Rewards) faktisch verboten hätten. Zudem befürchtete die Handelsplattform, dass die Befugnisse der US-Börsenaufsicht SEC zu stark ausgeweitet würden. Coinbase und weite Teile der Industrie bevorzugen stattdessen die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) als primäre Aufsichtsbehörde, da sie hier einen innovationsfreundlicheren Ansatz erwarten.
Warnung aus dem Weißen Haus
Die Intervention von Coinbase blieb nicht ohne Folgen. Patrick Witt, Krypto-Berater des Weißen Hauses, äußerte sich auf sozialen Medien deutlich verärgert über die Blockadehaltung. Er warnte davor, dass künftige Gesetzesvorhaben unter veränderten politischen Mehrheiten deutlich ungünstiger für die Branche ausfallen könnten. Dieser offene Konflikt sorgt für Verunsicherung am Markt, da er die Hoffnung auf eine baldige, klare Regulierung vor den Zwischenwahlen 2026 dämpft.
Kurs unter Druck und Blick auf die Zahlen
Die politische Unsicherheit spiegelt sich auch im Chart wider. In den letzten 30 Tagen verlor die Aktie über 23 Prozent an Wert und notiert aktuell mit rund 180 Euro gut 50 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Anleger hoffen nun auf Impulse durch die kommenden Finanzdaten. Coinbase wird am Donnerstag, den 12. Februar 2026, nach Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen trotz der regulatorischen Hängepartie stabile Handelsvolumina und Fortschritte bei der Umsatzdiversifizierung vorweisen kann.
Zukunftsinitiative gestartet
Ungeachtet der politischen Querelen treibt das Management technische Innovationen voran. Am 21. Januar rief Coinbase einen unabhängigen Beirat für Quantencomputing und Blockchain ins Leben. Ziel dieser Initiative ist es, frühzeitig Sicherheitsstrategien gegen die potenziellen Bedrohungen durch Quantencomputer zu entwickeln – ein Thema, das langfristig für die Sicherheit von Blockchains existenzielle Bedeutung haben wird.
Die nächsten Wochen dürften volatil bleiben. Neben den eigenen Quartalsergebnissen beobachten Marktteilnehmer vor allem Berichte über einen möglichen Wiedereintritt des Konkurrenten Binance in den US-Markt, was den Wettbewerbsdruck zusätzlich erhöhen würde. Gleichzeitig laufen hinter verschlossenen Türen die Verhandlungen über die Zukunft der Krypto-Regulierung weiter.
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