Coinbase Aktie: Analysten warnen vor Zahlen
Anleger bei Coinbase brauchen derzeit starke Nerven. Kurz vor der Veröffentlichung der wichtigen Quartalszahlen mehren sich die skeptischen Stimmen der Analysten, die vor enttäuschenden Umsätzen warnen. Während das Unternehmen langfristig auf Diversifizierung setzt, trüben kurzfristige Risiken beim Kerngeschäft und regulatorische Hängepartien die Stimmung massiv ein.
Verkaufsempfehlung drückt Stimmung
Verantwortlich für den jüngsten Verkaufsdruck am Freitag war vor allem eine pessimistische Einschätzung des Analysehauses Compass Point. Die Experten bestätigten nicht nur ihre Verkaufsempfehlung ("Sell"), sondern senkten auch das Kursziel. Der Grund für die Zurückhaltung: Sie rechnen damit, dass Coinbase die Umsatzerwartungen für das vierte Quartal um etwa vier Prozent verfehlen wird. Sowohl das klassische Handelsgeschäft als auch die Wachstumssparten Abo und Services zeigen demnach Schwächen.
Besonders kritisch sehen die Analysten den Ausblick für die Stablecoin-Erträge. Für das erste Halbjahr 2026 wird hier ein Rückgang prognostiziert. Das trifft einen wunden Punkt der Investment-Story, denn gerade diese wiederkehrenden Einnahmen sollten eigentlich die hohe Volatilität der Handelsgebühren abfedern. Auch die Analysten von Raymond James äußerten sich zuletzt vorsichtig und stellten die Nachhaltigkeit der jüngsten Ertragsdynamik infrage.
Regulatorischer Gegenwind
Die Nervosität der Anleger wird durch das politische Umfeld verstärkt. Das Stocken wichtiger Krypto-Gesetze in den USA, wie des CLARITY Acts, sorgt für Unsicherheit über die zukünftigen Rahmenbedingungen. Wie tief die Skepsis derzeit sitzt, zeigt der Blick auf die Kurstafel: Allein in den letzten sieben Tagen verlor das Papier über 23 Prozent an Wert und notiert deutlich unter den Durchschnittslinien der letzten Monate.
Strategischer Umbau im Hintergrund
Während der Markt auf kurzfristige Umsatzrisiken und Regulierung starrt, baut das Management das Geschäftsmodell weiter um. Mit dem Start von "Coinbase Business" und "Coinbase Advisor" im Dezember zielt der Krypto-Handelsplatz verstärkt auf institutionelle Kunden, um stabilere Einnahmequellen jenseits des Privatkundengeschäfts zu erschließen. Auch technisch rüstet man auf: Ein am 21. Januar gegründeter Beirat aus Kryptografie-Experten soll die Blockchain gegen zukünftige Sicherheitsbedrohungen durch Quantencomputer wappnen.
Blick auf den 12. Februar
Die Stunde der Wahrheit schlägt am Donnerstag, den 12. Februar 2026. Dann wird Coinbase nach Börsenschluss die Bilanz für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Das Management muss an diesem Termin beweisen, ob die Diversifizierungsstrategie schnell genug greift, um die prognostizierte Umsatzdelle auszugleichen. Trotz der aktuellen Warnsignale von Compass Point bleibt der breite Analystenkonsens mit "Moderate Buy" langfristig noch vorsichtig optimistisch.
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