Die Coinbase-Aktie hat in dieser Woche deutlich an Boden verloren. Auslöser war eine harsche Analystenbewertung, die die Erwartungen für das kommende Quartalsergebnis deutlich dämpfte. Zudem zeigt sich das Chartbild zunehmend angeschlagen – wichtige Unterstützungen wurden unterschritten.

Der Titel schloss die letzte Handelssitzung bei rund 216,92 US-Dollar, ein Minus von etwa 2,8 Prozent binnen 24 Stunden. Über die vergangenen fünf Handelstage summiert sich der Verlust auf mehr als 10 Prozent. Die Schwäche ist kein Zufall: Analysten von Compass Point haben ihre Einschätzung zur Krypto-Börse deutlich verschärft.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Coinbase?

Compass Point senkt Kursziel deutlich

Das Analysehaus hat sein Kursziel von 230 auf 190 US-Dollar gekappt und hält an seiner „Sell"-Empfehlung fest. Die Begründung: Coinbase dürfte die Umsatzerwartungen für das vierte Quartal um rund 4 Prozent verfehlen. Probleme sehen die Experten sowohl im Handelsgeschäft als auch im Bereich Abonnements und Services.

Besonders brisant: Für die erste Jahreshälfte 2026 rechnen die Analysten mit rückläufigen Erlösen aus dem Stablecoin-Geschäft. Dieser Bereich galt bislang als verlässliche Einnahmequelle – ein Einbruch hier würde die Ertragsbasis des Unternehmens spürbar belasten.

Charttechnik spricht gegen Erholung

Aus technischer Sicht hat sich die Lage verschärft. Die Aktie notiert mittlerweile unter allen relevanten gleitenden Durchschnitten – den 20-, 50- und 200-Tage-Linien. Das deutet auf anhaltenden Verkaufsdruck hin.

  • Aktueller Kurs: ~216,92 US-Dollar
  • Analystenziel: 190 US-Dollar (Compass Point)
  • Trend: Abwärts
  • Nächster Termin: Q4-Zahlen am 12. Februar 2026

Die Marke von 220 US-Dollar konnte nicht gehalten werden. Käufer halten sich zurück, während die Verkäufer weiter am Drücker sind.

Regulierung bleibt Unsicherheitsfaktor

Dazu kommt das schwierige regulatorische Umfeld. Im US-Senat verzögern sich wichtige Gesetzesentwürfe zum Kryptomarkt weiter. Ohne klare Regeln bleibt die erhoffte institutionelle Nachfrage hinter den Erwartungen zurück – ein Faktor, der Coinbase eigentlich Rückenwind geben sollte.

CEO Brian Armstrong betont zwar regelmäßig die langfristige Vision eines „Bitcoin-Standards", doch der Markt fokussiert sich derzeit auf die kurzfristigen Risiken. Sinkende Stablecoin-Erträge bei gleichzeitig stagnierenden Handelsvolumina belasten die Perspektive.

Der Blick richtet sich nun auf den 12. Februar 2026, wenn Coinbase die Zahlen für das vierte Quartal vorlegt. Sollten sich die befürchteten Umsatzrückgänge bestätigen, dürfte die Marke von 200 US-Dollar rasch in den Fokus rücken.

Coinbase-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Coinbase-Analyse vom 24. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Coinbase-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Coinbase-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Coinbase: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...