Coinbase hat einen wegweisenden Gesetzentwurf im US-Senat fallen gelassen – und damit die geplante Abstimmung im Bankenausschuss auf Eis gelegt. Die Kehrtwende der größten US-Kryptobörse verdeutlicht, wie verfahren die Debatte um eine bundesweite Regulierung digitaler Assets nach wie vor ist.

Die Probleme mit dem überarbeiteten CLARITY Act

Coinbase begründet den Rückzug mit massiven Änderungen am ursprünglichen Gesetzentwurf. Die Neufassung des CLARITY Act enthalte mehrere Passagen, die das Geschäftsmodell der Branche bedrohen könnten.

Konkret kritisiert das Unternehmen:

  • Einschränkungen für tokenisierte Wertpapiere: Neue Regeln könnten den Handel von Aktien auf Blockchain-Basis massiv erschweren.
  • Datenzugriff auf DeFi-Plattformen: Die Regierung würde weitreichende Befugnisse erhalten, Nutzerdaten von dezentralen Finanzplattformen einzufordern.
  • Erweiterte SEC-Kompetenzen: Die Wertpapieraufsicht erhält mehr Durchgriffsrechte auf Kryptomärkte.
  • Umstrittene Stablecoin-Klauseln: Coinbase befürchtet, dass neue Regelungen Großbanken bevorzugen und kleinere Anbieter benachteiligen würden.

Der Zeitpunkt der Ankündigung – unmittelbar vor der geplanten Ausschusssitzung – verschärft die Wirkung der Entscheidung.

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Gespaltene Branche, globaler Druck

Nicht alle Marktteilnehmer teilen Coinbases Position. Teile der Krypto-Industrie drängen weiterhin auf eine rasche Verabschiedung des Gesetzes, um endlich regulatorische Klarheit zu schaffen. Während in Washington der Stillstand regiert, haben Regionen wie Europa längst umfassende Regelwerke für digitale Assets etabliert.

Coinbase selbst treibt derweil die internationale Expansion voran. Mit den neuen Diensten Coinbase Business und Coinbase Advisor will das Unternehmen verstärkt institutionelle Kunden gewinnen. Gleichzeitig gab es Rückschläge: In Argentinien stoppte die Börse kürzlich den Handel von USDC gegen Peso.

Am 12. Februar 2026 legt Coinbase die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Parallel dazu hat das Unternehmen ein unabhängiges Beratergremium eingerichtet, das mögliche Risiken durch Quantencomputer für die Blockchain-Sicherheit bewerten soll.

Regulierung bleibt Schlüsselfaktor

Die verzögerte Gesetzgebung rückt die laufenden Verhandlungen zwischen Politik und Industrie in den Fokus. Wie diese ausgehen, wird maßgeblich bestimmen, unter welchen Bedingungen Coinbase und andere Krypto-Unternehmen in den USA künftig operieren können. Zugleich beobachten Investoren genau, wie erfolgreich die Diversifizierung ins institutionelle Geschäft verläuft und wie sich die internationalen Herausforderungen auf das Ergebnis auswirken.

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