Coinbase will nicht mehr nur Krypto-Börse sein – das Unternehmen greift frontal die traditionellen Banken an. Mit einem neuen Feature können Nutzer ab sofort bis zu 10,8% Zinsen auf ihre USDC-Bestände erzielen, mehr als das Doppelte der bisherigen Rendite. Doch steckt hinter diesem Schachzug mehr als nur ein neues Produkt?

Angriff auf die Bankenbranche

Die neue Funktion integriert das dezentrale Finanzprotokoll Morpho direkt in die Coinbase-App und ermöglicht es Nutzern, ihre USD Coin (USDC) zu verleihen – ohne komplizierte DeFi-Kenntnisse oder separate Wallets. Während traditionelle Sparbücher oft weniger als 1% Zinsen bieten, lockt Coinbase mit Renditen von bis zu 10,8%.

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Das System läuft über Coinbases eigene Layer-2-Blockchain Base und leitet Kundeneinlagen in spezialisierte Vaults weiter, die von der Beratungsfirma Steakhouse Financial verwaltet werden. Der Clou: Die komplexe DeFi-Technologie wird für Otto-Normal-Verbraucher völlig unsichtbar – sie sehen nur die hohen Zinserträge.

"Crypto Super App" nimmt Gestalt an

CEO Brian Armstrong macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen: Coinbase soll zur "Crypto Super App" werden, die traditionelle Bankdienstleistungen überflüssig macht. Das neue USDC-Lending ist ein weiterer Baustein dieser Vision, nachdem das Unternehmen bereits Krypto-Kreditkarten und andere Finanzprodukte eingeführt hat.

Parallel dazu setzt Armstrong weiter auf politischen Einfluss. Am Samstag bekräftigte er erneut seine Unterstützung für den "Crypto Clarity Act" – ein Gesetzesentwurf, der klare Regeln für digitale Assets in den USA schaffen soll. Für Coinbase könnte eine solche Regulierung den Weg für weitere innovative Finanzprodukte ebnen.

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