Dogecoin bekommt in den USA ein neues Schaufenster: Erstmals ist dort ein physisch hinterlegter ETF auf DOGE handelbar. Parallel treibt das Umfeld der Kryptowährung konkrete Nutzungs-Ideen voran – mit einer geplanten Zahlungs-App und einer Partnerschafts-Rahmenvereinbarung für Japan. Kann das Dogecoin vom reinen Kult-Status näher an den Alltag bringen?

Neuer ETF bringt Zugang

Seit dem 22. Januar wird der 21Shares Dogecoin ETF (Ticker: TDOG) an der NASDAQ gehandelt. Laut Mitteilung ist es der einzige Dogecoin-ETF-Anbieter, der von der Dogecoin Foundation unterstützt wird. Genau das ist für viele Marktteilnehmer der Kernpunkt: Ein bekanntes, reguliertes ETF-Format soll den Zugang erleichtern – ohne dass Anleger DOGE selbst verwahren müssen.

Der Fonds kommt von 21Shares US LLC, die Managementgebühr liegt bei 0,50%. Partner beim Start sind House of Doge (der offizielle Corporate-Arm der Dogecoin Foundation) sowie Brag House Holdings. 21Shares betont, TDOG biete einen „regulierten, physisch hinterlegten“ Zugang in einer Struktur, die Investoren „kennen und der sie vertrauen“.

Einordnung: 21Shares hatte zuvor bereits in Europa ein Dogecoin-ETP (ebenfalls Foundation-unterstützt) sowie 2025 ein gehebeltes Produkt (2x Long Dogecoin ETF) aufgelegt. Der US-ETF ist damit weniger ein Einzelereignis, sondern eher der nächste Schritt in Richtung „institutionstaugliche“ Verpackung.

„Such“-App soll Zahlungen vereinfachen

Kurz vor dem ETF-Start legte House of Doge noch ein zweites Thema nach: Am 20. Januar kündigte die Organisation die mobile App „Such“ an, geplant für die erste Jahreshälfte 2026. Ziel ist ausdrücklich mehr praktischer Nutzen – also Dogecoin nicht nur halten, sondern auch einfacher einsetzen.

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Genannt wurden drei zentrale Bausteine:

  • Self-Custodial Wallet: Nutzer verwahren ihre DOGE selbst, mit einfacher Oberfläche
  • Transaktions-Feed in Echtzeit: Live-Übersicht über DOGE-Bewegungen
  • Merchant-Tools („Hustles“): Funktionen, damit Händler und Solo-Selbstständige DOGE als Zahlungsmittel annehmen können

Die Entwicklung läuft laut Mitteilung seit März 2025. Verantwortlich ist CTO Timothy Stebbing, ein 20-köpfiges Team sitzt in Melbourne.

Japan: Partnerschafts-Rahmenvereinbarung

Bereits am 8. Januar folgte zudem eine strategische Rahmenvereinbarung mit abc Co., Ltd. und ReYuu Japan Inc.. Im Fokus steht der Ausbau des Dogecoin-Ökosystems in Japan. Genannt werden mögliche Kooperationsfelder wie:

  • Unterstützung von goldgedeckten Stablecoins
  • Regulatorische Unterstützung für die Listung von RWA-Token unter Japans „Green List“-Rahmen
  • Aufbau eines gemeinsamen Fonds im Dogecoin-Ökosystem

Hier geht es also weniger um eine sofort messbare Produktänderung, sondern um einen Korridor für weitere Schritte – inklusive Themen, die klar über klassische Meme-Coin-Narrative hinausgehen.

Am Markt zeigt sich Dogecoin derweil weiter angeschlagen: Am Freitag fiel der Kurs um 6,23% auf 0,12 USD und markierte damit laut den vorliegenden Daten zugleich das 52‑Wochen‑Tief.

In den nächsten Monaten dürfte sich entscheiden, ob die Kombination aus ETF-Zugang, „Such“-App (geplant in H1 2026) und Japan-Rahmenwerk mehr ist als Symbolik – nämlich ein echter Hebel, um Dogecoin stärker in regulierte Portfolios und in den Zahlungsalltag zu bringen.

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