iShares Silver Trust: Erweitertes Wachstumspotenzial
Silber verzeichnet heute einen deutlichen Kurssprung von über 4 % auf etwa 84,51 US-Dollar pro Feinunze. Dieser Rebound beendet eine Phase massiver Volatilität, die den iShares Silver Trust (SLV) zuvor unter Druck gesetzt hatte. Angesichts eines drohenden sechsten Defizitjahres in Folge rückt das fundamentale Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wieder in den Fokus.
Volatilität trifft auf Industriestärke
Die kurzfristige Preisentwicklung war zuletzt von heftigen Ausschlägen geprägt. Noch Anfang Februar brach der iShares Silver Trust innerhalb von nur fünf Handelstagen um 35,6 % auf rund 68 US-Dollar ein, ausgelöst durch Personalentscheidungen bei der Federal Reserve. Doch das langfristige Bild bleibt bullisch: Auf Jahressicht verzeichnet der Trust ein Plus von 132 %. Getrieben wird diese Entwicklung primär durch die Industrie, insbesondere aus den Bereichen Solarenergie und Elektromobilität.
J.P. Morgan Global Research rechnet für das Jahr 2026 mit einem durchschnittlichen Silberpreis von 81 US-Dollar pro Unze. Damit würde sich der Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 mehr als verdoppeln. Als Hauptgründe nennen die Experten die robuste industrielle Nachfrage sowie sich verändernde Zollbestimmungen.
Angebotsdefizit verfestigt sich
Trotz der positiven Preisprognosen zeigen sich im Markt differenzierte Entwicklungen:
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- Marktdefizit: Für 2026 wird das sechste Defizitjahr in Folge erwartet, mit einer Lücke von geschätzt 67 Millionen Unzen.
- Industriebedarf: Die Silberverarbeitung im Solarsektor könnte 2026 um 2 % auf ein Vierjahrestief von 650 Millionen Unzen sinken, da Unternehmen zunehmend auf Materialeinsparungen ("Thrifting") und Ersatzstoffe setzen.
- Minenproduktion: Hier wird lediglich ein moderater Anstieg um 1 % auf 820 Millionen Unzen prognostiziert.
Parallel zur Marktentwicklung weitete iShares sein physisches Angebot aus. Am heutigen Mittwoch wurden für den iShares Physical Silver ETC 764.000 neue Anteile zu einem Preis von 76,53 US-Dollar pro Stück emittiert.
Kosten und Wettbewerb
Anleger, die über den iShares Silver Trust (SLV) in physisches Silber investieren, halten Anteile an einem Schwergewicht mit einem verwalteten Vermögen von 47,3 Milliarden US-Dollar. Im direkten Vergleich mit Konkurrenzprodukten wie dem abrdn Physical Silver Shares ETF (SIVR) zeigen sich jedoch Kostenunterschiede: Während der SLV eine Gebühr von 0,50 % erhebt, liegt der SIVR mit 0,30 % darunter. Diese Differenzen in der Kostenquote und die jeweilige Liquidität bleiben für die langfristige Rendite entscheidende Faktoren.
Für das Jahr 2026 bleibt das strukturelle Marktdefizit von 67 Millionen Unzen der zentrale Ankerpunkt für die Preisbildung. Da die Minenproduktion mit einem erwarteten Plus von nur 1 % kaum mit der industriellen Gesamtnachfrage Schritt halten kann, ist die fundamentale Unterversorgung des Marktes weiterhin das bestimmende Thema.
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