Coeur Mining Aktie: Beste Performance!
Der März 2026 setzt Coeur Mining hart zu. Während die Edelmetallpreise unter dem Druck der US-Notenbank nachgeben, steht das Unternehmen gleichzeitig kurz vor dem größten Zukauf seiner Geschichte. Ein ungewöhnlicher Moment — Schwäche und Wachstum gleichzeitig.
Fed-Entscheidung löst Verkaufswelle aus
Am 18. März brachen Gold und Silber jeweils um mehr als 3 % ein, nachdem die Federal Reserve die Zinsen erneut unverändert ließ. Hartnäckige Inflation, steigende Ölpreise und geopolitische Unsicherheiten lieferten der Fed die Argumente für ihre abwartende Haltung. Für Edelmetalle, die keine laufenden Erträge abwerfen, ist ein Hochzinsumfeld strukturell ungünstig — institutionelle Anleger meiden sie dann.
Coeur Mining traf es besonders hart. Die Aktie verlor am Mittwoch rund 8,5 %, weil das Unternehmen rund 70 % seiner Erlöse aus Gold und weitere 20 % aus Silber bezieht. Diese Abhängigkeit verstärkt jede Preisbewegung an den Rohstoffmärkten in beide Richtungen. Innerhalb von zwei Wochen summierte sich der Kursverlust auf knapp 19 %.
Das operative Fundament steht dabei auf solidem Boden. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Coeur Rekordergebnisse: Umsatz von 2,07 Milliarden Dollar, ein bereinigtes EBITDA von 1,03 Milliarden Dollar sowie einen Schuldenabbau auf 340,5 Millionen Dollar bei gleichzeitig 553,6 Millionen Dollar in der Kasse.
Milliarden-Deal wartet auf grünes Licht
Parallel zur Kurskorrektur rückt die Übernahme von New Gold näher. Der Supreme Court of British Columbia hat den Zusammenschluss bereits genehmigt. New Gold-Aktionäre erhalten 0,4959 Coeur-Aktien je Anteilsschein — ein Verhältnis, das New Gold mit rund 7 Milliarden Dollar bewertet. Das kombinierte Unternehmen käme auf eine Marktkapitalisierung von etwa 20 Milliarden Dollar.
Der Deal würde Coeur mit sieben nordamerikanischen Minen zu einem der zehn größten Edelmetallproduzenten weltweit machen — und unter die fünf größten Silberproduzenten. Für 2026 erwartet das kombinierte Unternehmen ein EBITDA von 3 Milliarden Dollar und einen freien Cashflow von 2 Milliarden Dollar, aus einer Produktion von rund 900.000 Unzen Gold, 20 Millionen Unzen Silber und 100 Millionen Pfund Kupfer.
Institutionelle Investoren kaufen gegen den Trend
Trotz der jüngsten Kursschwäche haben 308 institutionelle Investoren ihre Positionen im letzten Quartal aufgestockt. FMR LLC kaufte mehr als 15 Millionen Aktien, Norges Bank über 6,6 Millionen und Goldman Sachs mehr als 6 Millionen Anteile.
Das einzige verbleibende Hindernis ist die Genehmigung nach dem Investment Canada Act. Erst wenn diese Hürde genommen ist, kann der Zusammenschluss vollzogen werden — geplant ist der Abschluss noch in der ersten Jahreshälfte 2026. Bis dahin bleibt der Kurs eng an die Entwicklung der Edelmetallpreise gekoppelt.
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