Rekordpreise für Wolfram, eine frisch in Betrieb genommene Mine in Südkorea und eine Kriegskasse von über 268 Millionen CAD — und trotzdem ein Nettoverlust von 161,9 Millionen CAD für das Gesamtjahr 2025. Was auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt, lässt sich mit einem Blick auf die Buchhaltung erklären.

Der Verlust, der keiner ist

Der weitaus größte Teil des ausgewiesenen Verlusts geht auf eine nicht zahlungswirksame Umbewertung zurück. Almonty hält Wandelschuldverschreibungen mit eingebetteten Derivaten — und weil der Aktienkurs im vergangenen Jahr von 1,36 CAD auf 12,07 CAD gestiegen ist, musste das Unternehmen diese Verbindlichkeiten neu bewerten. Allein daraus resultierte ein buchhalterischer Verlust von 87,3 Millionen CAD im vierten Quartal. Auf Cashflow, Liquidität oder das operative Geschäft hat dieser Posten keinen Einfluss.

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Das operative Bild sieht deutlich freundlicher aus: Der Umsatz stieg im Gesamtjahr um 13 Prozent auf 32,5 Millionen CAD, im vierten Quartal sogar um 39 Prozent auf 8,7 Millionen CAD. Treiber war der Wolfram-APT-Preis, dessen gleitender Zwölfmonatsdurchschnitt auf 2.250 US-Dollar je MTU gestiegen ist — ein Plus von 534 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Sangdong läuft, Phase 2 folgt 2027

Am 17. März 2026 fand die offizielle Inbetriebnahmezeremonie der Sangdong-Wolframmine im südkoreanischen Gangwon statt. Phase 1 ist damit aktiv und produziert: Die Aufbereitungsanlage ist auf rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr ausgelegt, was etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat jährlich ergibt. Eine geplante Phase-2-Erweiterung soll 2027 die Kapazität auf 1,2 Millionen Tonnen verdoppeln und die Wolframproduktion auf rund 4.600 Tonnen steigern.

Bei Vollauslastung soll Sangdong etwa 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken — eine strategische Positionierung, die das anhaltende Investoreninteresse erklärt.

Kursrückgang nach starkem Lauf

Trotz der operativen Fortschritte verlor die Aktie am Donnerstag rund 13,5 Prozent. Der Rückgang dürfte weniger auf die Zahlen selbst zurückzuführen sein als auf Gewinnmitnahmen nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Monate sowie auf die Verwässerungseffekte der im Dezember abgeschlossenen Kapitalerhöhung: Damals platzierte Almonty 20,7 Millionen neue Aktien und nahm brutto 129,4 Millionen US-Dollar ein. Zwischen dem Meilenstein Minenstart und einer stabilen, skalierbaren Produktion liegt erfahrungsgemäß noch ein langer Weg — und dieser Zeitraum testet die Geduld der Märkte regelmäßig.

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