Circus Aktie: Insiderkäufe nach Bundeswehr-Deal
Der KI-Robotik-Spezialist Circus SE meldet Aktienkäufe durch eine dem Management nahestehende Gesellschaft – nur wenige Tage nach einem strategisch wichtigen Auftrag der Bundeswehr. Wie passt das zusammen?
Die wichtigsten Fakten
- Insiderkäufe: Nikolas Bullwinkel Beteiligungs UG (Management-nah) kaufte am 30. Januar Aktien
- Bundeswehr-Auftrag: Einführung des KI-Roboters CA-1 für autonome Versorgung (gemeldet am 20. Januar)
- Aktueller Kurs: 9,06 Euro – nahe dem 52-Wochen-Tief von 8,88 Euro
- Jahresperformance: -24,50% seit Jahresbeginn
Management-nahe Käufe im schwachen Marktumfeld
Die Timing-Frage ist interessant: Die Directors'-Dealings-Meldung vom 30. Januar erfolgte in einer Phase deutlicher Kursschwäche. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund ein Viertel an Wert verloren und notiert derzeit nur knapp über ihrem Jahrestief.
Käufe durch Management-nahe Personen werden am Kapitalmarkt häufig als Signal gedeutet, dass die Insider die Bewertung für attraktiv halten. Allerdings folgte der Aktienkauf unmittelbar auf die Meldung des Bundeswehr-Auftrags vom 20. Januar – eine Nachricht, die offenbar nicht für nachhaltige Kursimpulse sorgte.
Verteidigungsauftrag als strategischer Türöffner
Der Einstieg in den Verteidigungssektor markiert für Circus eine bedeutende Erweiterung des Geschäftsfelds. Das Unternehmen ist bislang primär auf KI-gesteuerte Robotik für die Gastronomie fokussiert – der CA-1 soll nun autonome Versorgungsaufgaben für die Bundeswehr übernehmen.
Ob sich daraus eine nachhaltige Geschäftssparte entwickelt oder es bei einem Einzelauftrag bleibt, dürfte für die weitere Bewertung entscheidend sein. Das Auftragsvolumen wurde nicht kommuniziert.
Investorentage könnten Klarheit bringen
In den kommenden Wochen bieten sich mehrere Gelegenheiten für das Management, Details zur Strategie und zum Bundeswehr-Projekt zu erläutern. Am 3. Februar folgen die Hamburger Investorentage, am 12. Februar das Munich Security Breakfast – ein Format, das angesichts des neuen Verteidigungsauftrags besondere Relevanz erhält.
Die Frage ist, ob Circus dort konkrete Zahlen zum Auftragsvolumen oder weitere Projekte in der Pipeline präsentieren kann. Die Aktie notiert derzeit 38,55 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt – ein Signal anhaltender Skepsis trotz der strategischen Neuausrichtung.
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