Chevron baut seine Gasförderung im Mittelmeer massiv aus – und die Börse honoriert das. Während der US-Energieriese sein Leviathan-Projekt auf Hochtouren vorantreibt, erreicht die Aktie neue Allzeithochs. Verantwortlich dafür sind nicht nur operative Fortschritte, sondern auch geopolitische Spannungen im Nahen Osten, die die Energiepreise antreiben.

Leviathan-Ausbau nimmt Fahrt auf

Am 5. März 2026 vergab Chevron Mediterranean einen Schlüsselauftrag an den südkoreanischen Schiffbauer Hanwha Ocean. Der Auftrag umfasst die Fertigung zusätzlicher Module für die bestehende Leviathan-Plattform, die etwa zehn Kilometer vor der israelischen Küste liegt. Ziel ist es, die jährliche Gaskapazität des Felds auf rund 21 Milliarden Kubikmeter zu steigern. Die neuen Module sollen gegen Ende des Jahrzehnts in Betrieb gehen.

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Chevron hält 39,66 Prozent an dem Projekt, NewMed Energy 45,34 Prozent und Ratio Energies die restlichen 15 Prozent. Die Investitionsentscheidung war bereits im Januar 2026 gefallen und umfasst drei weitere Offshore-Bohrungen sowie eine erweiterte Unterwasser-Infrastruktur. Neben Leviathan betreibt Chevron im östlichen Mittelmeer auch das Tamar-Gasfeld vor Israel und das Aphrodite-Feld vor Zypern.

Parallele Expansion in Asien

Gleichzeitig investiert Chevron 3,1 Millionen Dollar in die Modernisierung seines Lapu-Lapu-Terminals auf den Philippinen. Die Kapazität des Lagers in Cebu steigt dadurch auf 150.000 Barrel, was die regionale Kraftstoffversorgung stärken und jährlich rund eine Million Dollar zusätzlichen Wert generieren soll.

Analysten heben Kursziel an

Die jüngsten militärischen Operationen der USA und Israels gegen den Iran haben die globalen Rohöllieferungen beeinträchtigt und Energieaktien beflügelt. Chevron profitiert davon überproportional: Die Aktie durchbrach Anfang März die 190-Dollar-Marke und markierte neue Rekordstände.

Die Bank of America reagierte prompt und erhöhte ihr Kursziel am 4. März von 188 auf 206 Dollar. Die Analysten verweisen auf eine anhaltende geopolitische Risikoprämie und sehen weiteres Potenzial durch die Tengiz-Erweiterung in Kasachstan, die etwa 260.000 Barrel pro Tag zusätzlich bringen soll, sowie durch die Permian-Produktion, die auf dem Weg zur Millionen-Barrel-Marke ist.

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