Cardano: Rettung naht?
Der November 2025 wird für Cardano-Anleger als Horrormonat in die Bücher eingehen: Satte 31 Prozent Kursverlust, nervöse Wale und eine Preisentwicklung, die zwischen Hoffnung und Verzweiflung pendelt. Während die Kryptowährung am Sonntagabend bei rund 0,42 US-Dollar um ihr Überleben kämpft, könnte ausgerechnet die US-Notenbank die Wende bringen. Doch reicht das, um ADA aus der Todesspirale zu befreien?
Kampf um die 0,41-Dollar-Marke
Die technische Lage ist eindeutig: Cardano steckt in einer "symmetrischen Dreiecksfigur" fest – ein klassisches Zeichen für eine bevorstehende Kursexplosion oder einen weiteren Absturz. Entscheidend ist dabei die Unterstützungszone bei 0,415 Dollar. Fällt diese Bastion, droht ein schneller Rutsch Richtung 0,35 Dollar, wo die nächste nennenswerte Nachfrage wartet.
Besonders brisant: Der Derivatemarkt ist derzeit extrem aufgeladen. Während das Spot-Volumen bei mageren 76 Millionen Dollar liegt, explodiert das Futures-Volumen auf 670 Millionen Dollar. Die Hebelwetten häufen sich – ein Pulverfass, das in beide Richtungen zünden kann.
Wale werden unruhig
Die On-Chain-Daten zeichnen ein beunruhigendes Bild:
- Chaikin Money Flow ist unter null gefallen – institutionelles Kapital zieht sich zurück
- Ältere Coins werden zunehmend bewegt – Langfristhalter scheinen Kasse zu machen
- Open Interest bei 735 Millionen Dollar – eine tickende Zeitbombe bei den aktuellen Preisen
Der Verkaufsdruck kommt also nicht nur von Panikverkäufen, sondern auch von erfahrenen Marktteilnehmern, die ihre Positionen auflösen.
Fed als unerwarteter Retter?
Ausgerechnet die Federal Reserve könnte Cardano am Montag, dem 1. Dezember, eine Atempause verschaffen. Nach Jahren der Bilanzverknappung beendet die US-Notenbank offiziell ihr Quantitative-Tightening-Programm. Frische Liquidität soll wieder in die Märkte fließen – historisch ein Segen für Risiko-Assets wie Kryptowährungen.
Zusätzlich rechnen Märkte mit 86-prozentiger Wahrscheinlichkeit mit einer Zinssenkung Mitte Dezember. Für Cardano, das stark mit makroökonomischen Liquiditätstrends korreliert, könnte dieser doppelte Impuls den entscheidenden Unterschied machen.
Hoffnung trotz Tristesse
Während der Kurs abstürzt, arbeitet das Cardano-Netzwerk unbeeindruckt weiter. Jüngst wurde ein neuer Rekord bei der Geschwindigkeit von Governance-Abstimmungen aufgestellt – ein Zeichen für die Reife des Voltaire-Zeitalters. Gründer Charles Hoskinson setzt zudem weiter auf das Midnight-Protokoll, eine datenschutzorientierte Lösung für Unternehmenskunden.
Hoskinson selbst kritisierte heute die "Toxizität" im Krypto-Space und rief dazu auf, sich auf Innovation statt auf Kurszahlen zu konzentrieren – ein schwacher Trost für Anleger, die im November ein Drittel ihres Investments verloren haben.
Die Marktsentiment-Indikatoren sprechen eine klare Sprache: Der Fear & Greed Index steht bei nur 28 Punkten. Die Community ist gespalten zwischen langfristigen Stakern, die auf die fundamentale Stärke des Protokolls setzen, und kurzfristig orientierten Tradern, die angesichts der technischen Schwäche kapitulieren.
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