Die drittgrößte Proof-of-Stake-Blockchain der Welt steht unter Beschuss. Cardano (ADA) ist in den vergangenen Wochen regelrecht abgestürzt und nähert sich seinem Jahrestief. Während Anleger kapitulieren und die technischen Indikatoren tiefrot leuchten, sprechen On-Chain-Daten eine andere Sprache – und Gründer Charles Hoskinson wirft mit „Midnight" einen neuen Trumpf in die Waagschale. Kommt jetzt die Wende, oder war das erst der Anfang?

Crash-Modus: Die Bären regieren

Der Chart von Cardano gleicht einem Horrorfilm für Investoren. Die Kryptowährung handelt derzeit knapp über der kritischen Unterstützungszone zwischen 0,45 und 0,51 US-Dollar – einem Bereich, der in der Vergangenheit heftig umkämpft war. Mit einem Wochenverlust von über 16 Prozent und einem Monatsrückgang von fast 30 Prozent hat sich ADA nahe des 52-Wochen-Tiefs bei 0,46 Dollar eingependelt.

Die technische Lage ist eindeutig bärisch:

  • Alle wichtigen gleitenden Durchschnitte fungieren als Widerstand
  • Der RSI deutet auf überverkaufte Bedingungen hin
  • Das Handelsvolumen an den großen Börsen geht zurück – ein Zeichen schwindender Nachfrage

Sollte die aktuelle Unterstützung nicht halten, droht ein weiterer Absturz in Richtung 0,38 oder gar 0,32 Dollar. Bullen müssten dagegen erst die Marken bei 0,55 und 0,62 Dollar zurückerobern, um das Ruder herumzureißen.

On-Chain-Daten schreien "Kaufen!"

Doch während die Kurscharts Verzweiflung verbreiten, zeigt ein Blick hinter die Kulissen ein anderes Bild. Die Analyseplattform Santiment meldet eine spektakuläre Kennzahl: Das 30-Tage-Market-Value-to-Realized-Value-Verhältnis (MVRV) ist auf -19,7 Prozent gefallen. Das bedeutet: Wer in den letzten 30 Tagen ADA gekauft hat, sitzt im Schnitt auf heftigem Buchverlust.

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Santiment klassifiziert dieses Niveau als "Extreme Buy Zone" – ein Zustand, der in der Vergangenheit oft Trendwenden vorausging. Die Marktstimmung hat einen Punkt erreicht, den Analysten als "vollständige Kapitulation" bezeichnen. Viele Kleinanleger haben offenbar das Handtuch geworfen und ihre Positionen aufgelöst – historisch gesehen ein typisches Merkmal von Bodenbildungen.

Allerdings gibt es auch Schattenseiten: Der Total Value Locked (TVL) im DeFi-Ökosystem von Cardano ist im vergangenen Monat zurückgegangen.

Die Midnight-Offensive: Hoskinson kontert

Während die Kurse purzeln, feuert das Cardano-Team aus allen Rohren. Gründer Charles Hoskinson hat kürzlich die Roadmap für "Midnight" vorgestellt – eine neue, auf Datenschutz fokussierte Sidechain, die vertrauliche Transaktionen und dezentrale Anwendungen ermöglichen soll.

Der Rollout erfolgt in vier Phasen. Phase 1 ("Hilo") läuft bereits im vierten Quartal 2025 an und umfasst den Aufbau wesentlicher Smart Contracts sowie die Prägung des nativen Utility-Tokens NIGHT auf der Cardano-Blockchain. Am 8. Dezember 2025 – also in wenigen Wochen – soll NIGHT verteilt und an Börsen gelistet werden, noch vor dem Mainnet-Launch der Sidechain.

Der Fokus auf Privacy gilt als strategischer Schachzug in einem Krypto-Markt, der zunehmend Wert auf Vertraulichkeit legt. Parallel dazu hat Cardano in Zusammenarbeit mit dem Zahlungsdienstleister Wirex die "Cardano Card" gelauncht – eine Debitkarte, die es Nutzern ermöglicht, ADA bei Millionen von Händlern weltweit auszugeben.

Kapitulation oder Wendepunkt?

Die Ausgangslage ist paradox: Der Kurs befindet sich im freien Fall, die Stimmung ist miserabel, und viele Investoren sind ausgestoppt worden. Gleichzeitig deuten extreme On-Chain-Werte, überverkaufte technische Indikatoren und ambitionierte Ökosystem-Entwicklungen auf eine mögliche Bodenbildung hin.

Konträre Anleger wittern genau in solchen Phasen ihre Chance – wenn die Masse aufgibt und die Nachrichtenlage düster ist. Ob sich Cardano tatsächlich aus dem Tal der Tränen befreien kann, hängt davon ab, ob die 0,45-Dollar-Marke hält und ob Midnight und die Cardano Card in den kommenden Monaten tatsächlich neuen Schwung ins Ökosystem bringen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob hier ein klassisches Boden-Szenario entsteht – oder ob die Bären weiter das Sagen haben.

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