Cardano: DeFi-Budget genehmigt
Cardano hat in einer On-Chain-Abstimmung grünes Licht für einen Treasury-Abzug gegeben: Die Cardano Foundation darf 500.000 ADA für ein DeFi-Liquiditätsbudget entnehmen. Das ist weniger ein Kurs-Impuls als ein Signal, dass die Governance-Mechanik im Netzwerk praktisch funktioniert. Wichtiges Detail: Der genehmigte Abzug verfällt heute.
- Genehmigt: 500.000 ADA aus der Treasury für DeFi-Liquidität
- Abstimmung: Gestern abgeschlossen, 4 verfassungsrechtliche Stimmen dafür, 1 Enthaltung
- Zweck: rechtliche und technische Basis für ein größeres Stablecoin-DeFi-Liquiditätsprojekt
- Frist: Maßnahme läuft heute aus
Wofür die 500.000 ADA gedacht sind
Die Mittel sind laut Beschluss zweckgebunden. Sie sollen die „grundlegende“ rechtliche und technische Infrastruktur für ein breiter angelegtes Stablecoin-DeFi-Liquiditätsprojekt aufsetzen. Hintergrund ist der Druck aus der Community, die Liquidität im DeFi-Ökosystem zu erhöhen – ein entscheidender Faktor, damit Anwendungen wachsen und Stablecoin-basierte Nutzung überhaupt skalieren kann.
Ganz reibungslos ging es trotzdem nicht durch: Aus der Community kamen parallel Forderungen nach mehr Transparenz. Genannt wurden unter anderem öffentliche Dashboards, die vor weiteren Abhebungen umgesetzt werden sollen.
Zwei Integrationen gegen den Liquiditätsengpass
Der Treasury-Schritt steht nicht allein. Cardano arbeitet gleichzeitig an zwei Integrationen, die die DeFi-Fähigkeiten verbessern sollen:
Erstens: USDCx, ein durch USDC gedeckter Stablecoin, soll starten und damit zusätzliche Liquidität ins Ökosystem bringen.
Zweitens: Die Integration des Interoperabilitäts-Protokolls LayerZero soll Cross-Chain-Kommunikation und Asset-Transfers zwischen Cardano und mehr als 140 anderen Netzwerken ermöglichen – darunter Ethereum und Solana. Das zielt auf einen Punkt, der Cardano in der Vergangenheit als Wettbewerbsnachteil ausgelegt wurde: zu wenig nahtlose Anbindung an andere Ketten.
Markt bleibt ruhig – aber nicht teilnahmslos
Am Markt zeigt sich bisher eine abwartende Reaktion. ADA bewegt sich laut Text in einer Konsolidierung nahe 0,30 US-Dollar. On-Chain-Daten deuten zugleich auf Käufe großer Wallets („Whales“) bei jüngsten Rücksetzern hin. Kann man das schon als Vertrauensbeweis werten? Es kann zumindest auf Interesse langfristiger Halter hindeuten – auch wenn der Kurs selbst bislang wenig Dynamik zeigt.
Gegenwind kommt vom Gesamtmarkt: Cardano-Gründer Charles Hoskinson stellte zuletzt eine längere Phase zäher Bedingungen in Aussicht und verwies auf Ermüdung bei Privatanlegern. Dazu passt ein Blick auf Derivate: Das Open Interest in ADA-Futures sinkt, was auf nachlassende Überzeugung bei Tradern hindeutet.
Heute läuft die genehmigte Treasury-Abhebung aus – und parallel bleibt entscheidend, wie schnell USDCx und die LayerZero-Anbindung tatsächlich in der Praxis DeFi-Liquidität auf Cardano bringen.
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