Cardano: Comeback-Versuch
Die Cardano-Blockchain startet mit frischem Rückenwind ins Jahr 2026. Nach einem schwierigen 2025, in dem ADA mehr als 60 Prozent an Wert verlor, zeigen sich nun erste Erholungstendenzen. Vor allem eine wegweisende Governance-Entscheidung könnte dem Ökosystem neuen Schwung verleihen.
70 Millionen ADA für Stablecoins freigegeben
Die Cardano-Community hat grünes Licht für eine Treasury-Entnahme von 70 Millionen ADA gegeben. Das Geld fließt gezielt in die Integration etablierter Stablecoins wie USDC und USDT sowie in Oracle-Dienste und Analytics-Infrastruktur. Die Mittel werden am 10. Januar 2026 ausgezahlt und von Intersect, dem koordinierenden Netzwerk-Gremium, verwaltet.
Diese Entscheidung markiert einen entscheidenden Schritt: Cardano fehlten bisher breit akzeptierte Stable Assets – ein klarer Wettbewerbsnachteil gegenüber Plattformen wie Ethereum oder Solana. Mit der Finanzierung soll diese Lücke geschlossen werden. Erstmals haben sich alle fünf großen Cardano-Organisationen – Input Output Global, Cardano Foundation, EMURGO, Intersect und Midnight Foundation – auf eine gemeinsame Umsetzungsstrategie verständigt.
Skalierung und Bitcoin-Brücke im Fokus
Parallel arbeitet das Entwicklerteam an mehreren technischen Upgrades. Die Skalierungslösung Ouroboros Leios ist zu rund 67 Prozent fertiggestellt und soll die Netzwerkleistung steigern, ohne die Sicherheit zu gefährden. Hinzu kommt Midgard, eine Lösung für DeFi-Anwendungen und On-Chain-Gaming.
Ein weiterer Baustein ist das Cardinal Protocol, das Bitcoin-Assets ohne zusätzliche Token in das Cardano-Ökosystem einbinden soll. Damit könnten BTC-Halter Smart Contracts auf Cardano nutzen, was neue Liquiditätsquellen erschließen würde. Zudem steht der Mainnet-Start der Midnight-Sidechain bevor, einer auf Datenschutz spezialisierten Lösung.
ETF-Spekulationen und institutionelles Interesse
Am Markt wird über einen möglichen Spot-ETF auf Cardano spekuliert. Produkte wie der Grayscale Cardano Trust liegen bei der US-Börsenaufsicht SEC zur Prüfung vor, Entscheidungen könnten in den kommenden Wochen fallen. Das Open Interest bei Futures ist zuletzt deutlich gestiegen – ein Zeichen dafür, dass Trader auf entsprechende Nachrichten setzen.
Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Cardano die Weichen tatsächlich neu stellen kann. Entscheidend wird sein, welche Tier-1-Stablecoins zuerst an Bord kommen und wie schnell die angekündigten technischen Verbesserungen umgesetzt werden. Gründer Charles Hoskinson hat mehrfach betont, dass der Erfolg nicht an kurzfristigen Kursbewegungen, sondern an aktiven Nutzern und realem Einsatz gemessen werden sollte.
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