Die Chicago Mercantile Exchange (CME) startet heute mit regulierten Cardano-Futures – ein Meilenstein für die Integration in traditionelle Finanzmärkte. Doch die Einführung erfolgt zu einem ungünstigen Zeitpunkt: ADA notiert bei rund 0,27 US-Dollar und verlor im vergangenen Monat etwa 31 Prozent. Erschwerend kommt hinzu, dass Cardano aus den Top 10 der Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung gerutscht ist.

Parallel dazu sorgt Gründer Charles Hoskinson mit einer bemerkenswerten Offenlegung für Aufsehen: Er sitzt derzeit auf nicht realisierten Verlusten von über 3 Milliarden US-Dollar.

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Institutionelle Infrastruktur trifft auf schwaches Sentiment

Mit dem heutigen Handelsstart bietet die CME Group zwei Kontraktgrößen an: Standard-Kontrakte über 100.000 ADA und Micro-Kontrakte über 10.000 ADA. Damit reiht sich Cardano neben Bitcoin, Ether und XRP in das Derivate-Portfolio der weltweit führenden Terminbörse ein.

Die unmittelbare Marktreaktion bleibt jedoch verhalten. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 9,8 Milliarden US-Dollar – Bitcoin Cash (BCH) hat Cardano zuletzt von Platz 10 verdrängt. Institutionelle Investoren erhalten zwar nun ein reguliertes Instrument zur Absicherung oder zum Exposure-Aufbau, doch die Nachfrage muss sich erst noch zeigen.

Hoskinson offenbart milliardenschwere Buchverluste

In einer Live-Übertragung aus Tokio wandte sich Charles Hoskinson am 8. Februar direkt an die Community. Seine Botschaft: Er hält trotz massiver Kursverluste an seinen ADA-Beständen fest und plant keine Verkäufe.

Die Summe von 3 Milliarden US-Dollar an unrealisierten Verlusten unterstreicht die Dramatik des jüngsten Preisverfalls. Hoskinson verwies auf laufende Entwicklungen wie das auf Datenschutz fokussierte Midnight-Netzwerk und das Logan-Upgrade als fundamentale Treiber, die von kurzfristigen Kursschwankungen unberührt blieben.

Derivate-Daten zeigen Kapitulation

Die Zahlen der bestehenden Derivatemärkte sprechen eine deutliche Sprache: Das Open Interest für ADA-Kontrakte brach in den vergangenen 24 Stunden um 79 Prozent ein – von 1,6 Milliarden auf etwa 334 Millionen US-Dollar.

Ein derart drastischer Rückgang deutet auf eine umfassende Liquidation gehebelter Positionen hin. Solche Bereinigungen markieren häufig einen Tiefpunkt, können aber auch weitere Schwäche nach sich ziehen, wenn keine neue Nachfrage entsteht.

Entscheidende Marken im Fokus

Die Unterstützungszone zwischen 0,24 und 0,25 US-Dollar gilt als kritische Verteidigungslinie. Ein Unterschreiten würde den Weg zu den Tiefständen von 2023 freimachen. Auf der Oberseite bilden 0,29 US-Dollar und die psychologisch wichtige Marke von 0,30 US-Dollar unmittelbare Widerstände.

Während Bitcoin heute die 71.000-Dollar-Marke zurückeroberte, hinkt Cardano dieser Erholung deutlich hinterher. Am 10. Februar steht zudem ein Meeting im Weißen Haus zur Stablecoin-Regulierung an – ein Termin, der die gesamte Branche beeinflussen könnte.

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