Der Kupferproduzent verstärkt seine Finanzposition durch erhöhte Anleihenemission und bereitet sich auf die Aufnahme in den S&P/ASX 200 Index vor, trotz angepasster Analystenschätzungen.


Capstone Copper hat am 20. März 2025 sein Vorhaben angekündigt, Anleihen im Wert von 500 Millionen US-Dollar mit Fälligkeit im Jahr 2033 zu emittieren. Der Kupferproduzent schloss am Freitag mit 5,51 Euro und einem Tagesverlust von 4,01 Prozent, verzeichnet aber auf Wochensicht ein Plus von beachtlichen 10,53 Prozent.

Die Erlöse aus der Anleihenemission sollen zur Rückzahlung von Projektfinanzierungsschulden der Tochtergesellschaft Mantoverde S.A., zur Reduzierung der Verbindlichkeiten aus der besicherten revolvierenden Kreditfazilität sowie für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden. Noch am selben Tag stockte Capstone das Angebot auf 600 Millionen US-Dollar auf. Die Anleihen, die zu 100% des Nennwerts angeboten werden, tragen einen Zinssatz von 6,750% pro Jahr, der halbjährlich zu zahlen ist.

Operative Entwicklungen und Indexaufnahme

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Ab dem 24. März 2025 werden die CHESS Depositary Interests (CDIs) von Capstone Copper in den S&P/ASX 200 Index aufgenommen. Diese Entwicklung dürfte die Sichtbarkeit des Unternehmens erhöhen und es einem breiteren Anlegerkreis zugänglich machen.

Im vierten Quartal 2024 meldete das Unternehmen eine Kupferproduktion von 53.942 Tonnen bei C1-Produktionskosten von 2,56 US-Dollar pro zahlbarem Pfund produzierten Kupfers. Für das Gesamtjahr 2024 erreichte Capstone eine Rekordproduktion von 184.000 Tonnen Kupfer. Das Mantoverde Development Project (MVDP) trug wesentlich zu diesen Ergebnissen bei, nachdem im Juni 2024 das erste Kupferkonzentrat produziert und im September 2024 die kommerzielle Produktionskapazität erreicht wurde.

Anpassung der Analystenprognosen

Analysten haben kürzlich ihre Gewinnprognosen für Capstone Copper aktualisiert. Am 19. März 2025 senkte Scotiabank-Analyst O. Wowkodaw die Schätzung für den Gewinn pro Aktie (EPS) für das Geschäftsjahr 2026 von 0,60 auf 0,46 US-Dollar. Die Konsensschätzung für das laufende Geschäftsjahr liegt bei 0,85 US-Dollar pro Aktie. Stifel Canada-Analyst R. Profiti prognostizierte einen EPS von 0,39 US-Dollar für das Geschäftsjahr 2025 und behielt seine "Strong-Buy"-Empfehlung bei.

Trotz der aktuellen Kursschwäche hat sich die Aktie mit einem Abstand von 23,63 Prozent deutlich vom 52-Wochen-Tief bei 4,46 Euro erholt, das am 10. März 2025 erreicht wurde. Allerdings liegt der Kurs mit einem Abstand von 11,07 Prozent noch immer merklich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 6,20 Euro und befindet sich 27,67 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 7,62 Euro vom 20. Mai 2024.

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