Canadian Solar hat die Erwartungen der Analysten für das vierte Quartal deutlich verfehlt. Neben einem hohen Quartalsverlust sorgt vor allem der vorsichtige Ausblick auf das laufende Jahr für massive Verunsicherung. Die Aktie reagierte mit einem heftigen Kurssturz auf die jüngsten Geschäftszahlen.

Umsatz und Margen unter Druck

Im Schlussquartal 2025 sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 1,21 Milliarden US-Dollar. Damit blieb das Unternehmen deutlich hinter den Schätzungen der Experten zurück, die mit Erlösen von bis zu 1,39 Milliarden US-Dollar gerechnet hatten. Der Verlust pro Aktie belief sich auf 1,66 US-Dollar und fiel damit ebenfalls deutlich höher aus als erwartet.

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Auch die Profitabilität verschlechterte sich spürbar: Die Bruttomarge fiel von 14,3 Prozent im Vorjahr auf 10,2 Prozent. Ein wesentlicher Belastungsfaktor bleibt die hohe Verschuldung von insgesamt 6,5 Milliarden US-Dollar. Zwar konnte Canadian Solar bei den Auslieferungen von Modulen und Batteriespeichern seine operativen Ziele für das Gesamtjahr erreichen, die finanzielle Performance hinkt dieser Entwicklung jedoch hinterher.

Schwacher Ausblick belastet

Besonders die Prognose für das erste Quartal 2026 verschreckte die Anleger. Canadian Solar stellt einen Umsatz zwischen 900 Millionen und 1,1 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Der Markt hatte hier mit rund 1,57 Milliarden US-Dollar kalkuliert. Analysten führen diese Schwäche unter anderem auf den hohen Kostendruck und Probleme in den Lieferketten für das US-Geschäft zurück. Dort ist der Zugang zu Solarzellen von nicht sanktionierten Anbietern derzeit begrenzt.

Hoffnung macht der Auftragsbestand im Bereich Energiespeicherung, der Mitte März bei 3,6 Milliarden US-Dollar lag. Aktuell notiert das Papier mit 12,28 Euro jedoch nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief. Analysten bewerten die Aktie derzeit im Konsens mit „Hold“, wobei das durchschnittliche Kursziel bei 18,40 US-Dollar liegt. Marktbeobachter werten die kommenden Monate als entscheidende Phase, in der das Unternehmen beweisen muss, dass es seine Kostenstruktur stabilisieren kann.

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