BYD startet heute mit einem Doppelschlag: Die offizielle Markteinführung des Song Ultra EV fällt zeitlich zusammen mit der Veröffentlichung der Jahresergebnisse 2025 — morgen, am 27. März. Ein Zufall, der das Unternehmen in ein besonders grelles Schlaglicht rückt.

Neues Modell mit Kampfpreis

Der Song Ultra EV ist ein mittelgroßes, rein elektrisches SUV und kommt mit BYDs zweiter Generation der Blade-Batterie sowie Flash-Ladetechnologie mit bis zu 1.500 kW Ladeleistung. Das Laden von 10 auf 70 Prozent soll in fünf Minuten möglich sein. Der Startpreis liegt bei 151.900 Yuan — und damit unter dem ursprünglich angekündigten Vorverkaufspreis von 155.000 Yuan. Die Preissenkung zum Launch ist ein klares Signal: BYD will im hart umkämpften SUV-Segment Marktanteile gewinnen.

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Seit Vorverkaufsstart am 6. März gingen bereits mehr als 21.500 Vorbestellungen ein. Vier Varianten stehen zur Wahl, die Preisspanne reicht bis 179.900 Yuan. Parallel baut BYD sein Schnellladenetz aus: Bis Mitte März 2026 waren bereits rund 4.600 Stationen in 279 chinesischen Städten aktiv, das Jahresziel liegt bei 20.000 Standorten. Bis Ende 2026 sollen Flash-Charging-Stationen auch internationale Märkte erreichen.

Schwieriges Heimatmarkt-Umfeld

Morgen liefert BYD die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 — und der Kontext ist durchwachsen. Analysten erwarten für das vierte Quartal einen Umsatzrückgang von knapp elf Prozent auf 245,5 Milliarden Yuan. Im Inland verlor BYD in den ersten beiden Monaten 2026 an Boden: Bereinigt um den saisonalen Effekt des chinesischen Neujahrsfestes sanken die kombinierten Januar-Februar-Verkäufe um rund 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Ende 2025 wiedereingeführte fünfprozentige Kaufsteuer auf Elektrofahrzeuge dürfte dabei eine Rolle gespielt haben — Käufer zogen ihre Entscheidungen vor, was zum Jahresbeginn eine Nachfragelücke hinterließ.

International läuft es besser. BYD hat 2025 weltweit mehr als 4,6 Millionen Fahrzeuge verkauft und Tesla als führenden globalen Elektrofahrzeugverkäufer abgelöst. Erstmals überschritt das Unternehmen dabei die Marke von einer Million Exportfahrzeugen. Für 2026 hat BYD ein offizielles Exportziel von 1,3 Millionen Einheiten außerhalb Chinas ausgegeben.

Investitionen auf mehreren Kontinenten

Ein weiterer Baustein der Internationalisierung: BYD investiert zusätzlich 300 Millionen Brasilianische Real — rund 56,9 Millionen US-Dollar — in ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum nahe Rio de Janeiro. Baubeginn ist für 2026 geplant, die Eröffnung für 2028. Neue Werke entstehen zudem in Ungarn und Thailand. Ob diese Investitionen die Margen belasten oder langfristig stützen, ist eine der zentralen Fragen, die Aktionäre morgen in den Jahreszahlen beantworten wollen. Gleichzeitig entscheidet der Aufsichtsrat am 27. März über die endgültige Dividende für das Geschäftsjahr 2025.

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