Die aktuelle Prognose des chinesischen Automobilverbands CAAM zeichnet ein Bild, das für BYD sowohl enorme Chancen als auch neue, harte Realitäten bereithält. Als unangefochtener Marktführer im NEV-Bereich (New Energy Vehicles) ist BYD der Hauptprofiteur der steigenden Durchdringungsrate, steht aber gleichzeitig vor einem strategischen Wendepunkt.

Dominanz im stagnierenden Heimatmarkt

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Dass NEVs 2026 die Schwelle von 50 % Marktanteil überschreiten sollen, ist für BYD ein Heimspiel. Das Unternehmen hat die Produktion von reinen Verbrennern längst eingestellt und besetzt mit seiner Modellpalette – vom günstigen Seagull bis zur Luxusmarke Yangwang – nahezu jedes Segment. Doch die Warnung der CAAM vor einer schwachen Binnennachfrage trifft BYD direkt: Da der Heimatmarkt immer noch rund 70 % des Absatzes ausmacht, zwingt die Kaufzurückhaltung der Chinesen BYD zu einem harten Preiskampf, der 2025 bereits an den Margen gezehrt hat.

Export als notwendiges Ventil

Die Verdoppelung der Exporte auf 2,6 Millionen Einheiten im Jahr 2025 zeigt, wohin die Reise geht. Für BYD ist die internationale Expansion kein "Bonus" mehr, sondern eine Notwendigkeit, um Überkapazitäten in den heimischen Werken abzufangen. Mit 4,6 Millionen verkauften Fahrzeugen weltweit im Jahr 2025 hat BYD Tesla beim Gesamtabsatz bereits überholt. Um die ambitionierten Ziele für 2026 zu erreichen, setzt BYD massiv auf neue Fabriken in Thailand, Brasilien und Ungarn, um drohende Handelsbarrieren und Zölle zu umgehen.

Technologische Flucht nach vorne

Um dem "Abwärtsdruck" und der Konkurrenz durch Newcomer wie Xiaomi oder Huawei zu begegnen, hat BYD für 2026 eine Produktoffensive angekündigt. Im Fokus steht das „Megawatt Flash Charging“ und eine neue Generation von Plug-in-Hybriden mit extremen Reichweiten. Da die CAAM prognostiziert, dass das Wachstumstempo insgesamt abnimmt (von 28 % auf 15 %), muss BYD seinen Marktanteil nicht mehr nur über den Preis, sondern über technologische Überlegenheit verteidigen.

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