Deutsche Apothekenpreise bei BYD! Während die globale Elektromobilität Fahrt aufnimmt, sorgt eine aktuelle Analyse des Instituts Center Automotive Research (CAR) für hochgezogene Augenbrauen. Im Zentrum der Debatte steht der chinesische Branchenprimus BYD. Während europäische Hersteller und Tesla ihre Stromer in Deutschland mit moderaten Aufschlägen anbieten, schlägt BYD auf dem hiesigen Markt massiv zu. Deutsche Kunden müssen für die Modelle des Herstellers im Schnitt sage und schreibe 118 Prozent mehr bezahlen als Käufer in China – der Preis verdoppelt sich also faktisch.

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Strategische Preisgestaltung

Dieser enorme „Deutschland-Aufschlag“ ist kein Zufall, sondern Teil einer kalkulierten Strategie. In seinem Heimatmarkt liefert sich BYD eine erbitterte Preisschlacht mit Konkurrenten wie Tesla und Geely, was die Margen extrem drückt. Um diese Verluste auszugleichen und gleichzeitig hohe Kosten für Logistik, Zoll und den Aufbau eines Vertriebsnetzes in Europa zu decken, setzt BYD in Deutschland auf Premium-Preise. Zudem weisen Experten darauf hin, dass die europäischen Versionen oft hochwertiger ausgestattet sind, um den hiesigen Sicherheitsstandards und Kundenwünschen zu entsprechen.

Der Marktvergleich

Im direkten Vergleich wirken andere Anbieter fast schon bescheiden. Tesla-Modelle kosten in Deutschland etwa 23 Prozent mehr als im Reich der Mitte, während europäische Marken wie VW oder Mercedes einen Aufschlag von durchschnittlich 28 Prozent verlangen. Insgesamt zahlen deutsche Käufer über 30 wichtige E-Modelle hinweg im Mittel 47 Prozent mehr. BYD tanzt hier mit seinem extremen Preisplus deutlich aus der Reihe und nutzt das höhere Preisniveau in Europa, um seine globale Profitabilität zu sichern. Ob die deutschen Kunden bereit sind, diesen massiven Aufpreis dauerhaft zu akzeptieren, bleibt abzuwarten. Hier wird es wohl – zumindest in Maßen – zu Preissenkungen auf dem deutschen Markt kommen.

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