Für Aktionäre des chinesischen Giganten BYD war das Jahr 2025 eine Geduldsprobe. Während der Elektroautomarkt weltweit boomt, verlor die Aktie rund 2,5 % an Wert. Besonders bitter ist der Rückblick für Anleger, die nahe dem Allzeithoch von 17,69 Euro eingestiegen sind; sie blicken heute auf deutlich zweistellige Verluste. Aktuell notiert das Papier im Bereich von 10,80 Euro und kämpft damit charttechnisch um eine wichtige Marke. Charttechniker sind sich einig: Um eine nachhaltige Trendwende einzuleiten, müsste die Aktie stabil über die 11-Euro-Marke klettern.

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Aggressive Ziele auf dem Weltmarkt

Trotz der trüben Börsenstimmung schaltet BYD operativ einen Gang höher. Auf einer Pressekonferenz in Shanghai untermauerte Li Yunfei, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, die globalen Ambitionen. Für das Jahr 2026 peilt der Konzern den Absatz von rund 1,3 Millionen Fahrzeugen außerhalb Chinas an. Dies entspräche einem Wachstum von etwa 24 % gegenüber dem Vorjahr. Bereits 2025 konnte BYD seine Exporte massiv steigern und lieferte schätzungsweise 1,05 Millionen Fahrzeuge ins Ausland – ein Plus von über 150 %. Mit dieser Dynamik schickt sich BYD an, Tesla bei den weltweiten Auslieferungen von reinen Elektroautos endgültig zu überholen.

Preiskampf und gedämpfte Erwartungen

Doch die glänzenden Exportzahlen täuschen nicht darüber hinweg, dass der Heimatmarkt China ein Haifischbecken bleibt. Mit 4,6 Millionen verkauften Fahrzeugen weltweit im Jahr 2025 blieb das Wachstum zwar positiv, verlor aber merklich an Schwung. Konkurrenten wie Geely, Xiaomi und Nio drücken die Preise und „knabbern“ an den Margen. Zudem sorgt der vorsichtiger gewordene Ausblick für 2026 bei Analysten für Stirnrunzeln: Ursprünglich war der Markt von bis zu 1,6 Millionen Exporten ausgegangen. Dass das Management nun „nur“ 1,3 Millionen nennt, deutet auf einen gestiegenen Respekt vor den globalen Handelsbarrieren und dem logistischen Aufwand hin.

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