BYD legte am Donnerstag immens zu. Es ging um über 4,7 % aufwärts. Die Aktie erreichte damit ein Kursniveau von 11,16 Euro. Und das ist ein Befreiungsschlag, in vielerlei Hinsicht.

Die Nachricht des Tages dazu: Ford und die BYD verhandeln über einen Batteriekauf durch die Ford bei der BYD. Dies beleuchtet das Geschäftsfeld Batterien der BYD noch einmal ganz neu aus. Positiv! Nun ist der formale Aufwärtstrend noch nicht ganz erreicht.

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Erst bei etwa 12,35 Euro würde der GD100 erreicht. Die technische Lage bleibt damit klar definiert.

Gleichzeitig verschob sich auch noch das politische Umfeld.

Der BYD kann nicht mehr allzu viel etwas anhaben!

Die EU-Kommission prüft Mindestpreise für chinesische Elektrofahrzeuge. Diese Regelung soll die bisherigen Zölle ergänzen oder ersetzen.

Die EU begründet diesen Schritt mit staatlichen Subventionen aus China. Sie sieht darin einen Wettbewerbsvorteil von rund 20 %. Auf dieser Grundlage hatte sie bereits Zölle auf chinesische Fahrzeuge eingeführt.

Diese Maßnahmen bremsten das Wachstum von BYD in Europa bislang nicht. Der Konzern weitete seinen Absatz dennoch aus. Die Kursentwicklung zeigt jedoch, dass der Markt mit dem bisherigen Tempo nicht vollständig zufrieden ist.

Der Automobilökonom Ferdinand Dudenhöffer widerspricht der These von Dumpingpreisen. Er geht davon aus, dass BYD seine Fahrzeuge in Europa deutlich teurer verkauft als in China. Mindestpreise würden das Unternehmen daher kaum treffen.

Diese Einschätzung legt nahe, dass BYD in Europa höhere Margen erzielt als vielfach angenommen. Der Markt hat diese Perspektive bislang nur begrenzt berücksichtigt.

Analysten greifen diesen Punkt stärker auf. Im Durchschnitt sehen sie mögliche Kurssteigerungen von rund 36 %. Diese Einschätzungen stehen derzeit im Gegensatz zur charttechnischen Lage der Aktie. Nun aber hat die Ford-Nachricht hier richtig nachgeholfen!

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