BYD Aktie: Ausgezeichnete Prognosen!
Die BYD-Aktie legt wieder leicht zu, nachdem Analysten den Wert der Batteriesparte stärker hervorheben. Rückenwind kommt von einem optimistischen Bernstein-Report, Signalen einer Entspannung im EU-China-Handelskonflikt und Spekulationen über einen möglichen Batterie-Deal mit Ford. Wie viel Potenzial traut der Markt dem Batteriegeschäft inzwischen zu?
Bernstein hebt Batteriesparte hervor
Bernstein hat sein Outperform-Rating bestätigt und identifiziert die Batteriesparte als zentralen Werttreiber. Laut der aktuellen Analyse ist BYD nach installierten Batterien in Elektrofahrzeugen weltweit die Nummer zwei und setzt rund 70 % mehr Batteriekapazität ab als der drittgrößte Wettbewerber.
Wichtige Punkte aus der Bernstein-Studie:
- Die Batteriesparte allein könnte mit rund 110 Milliarden US-Dollar bewertet werden
- Die gesamten Batteriesendungen stiegen im vergangenen Jahr um 47 %
- Lieferungen in stationäre Energiespeichersysteme haben sich 2025 mehr als verdoppelt
- Externe Batterielieferungen an Autobauer wie Xiaomi, Xpeng und Toyota haben sich fast verdreifacht
- Xiaomi und Xpeng stehen jeweils für rund 25 % der externen EV-Batterielieferungen von BYD
Bernstein sieht ein Kursziel von 130 Hongkong-Dollar, was einem Aufwärtspotenzial von etwa 30 % gegenüber dem aktuellen Kurs entspricht.
Gespräch mit Ford stützt Story
Zusätzliche Dynamik kommt aus einem Bericht des Wall Street Journal: Ford soll in Gesprächen sein, Batterien von BYD für bestimmte Hybridmodelle zu beziehen. Beide Unternehmen kommentierten dies nicht konkret, doch allein die Meldung unterstreicht die zunehmende Bedeutung von BYD in der globalen Batterielieferkette.
Bemerkenswert ist dabei die Größenrelation: Ford bringt derzeit etwa 55 Milliarden US-Dollar Börsenwert auf die Waage, weniger als die Hälfte der rund 115 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung von BYD.
Entspannungssignale im EU-China-Handel
Positiv wirkt auch die Entwicklung im Streit um Zölle auf chinesische Elektroautos in der EU. Die EU-Kommission erwägt, die hohen Strafzölle durch ein Mindestpreissystem zu ersetzen. Diese Perspektive ließ die BYD-Aktie in Hongkong zu Wochenbeginn zeitweise um bis zu 4,8 % steigen.
Derzeit liegen die Zusatzzölle auf in China produzierte Elektrofahrzeuge bei bis zu 35,3 %. Ein Mindestpreis-Modell könnte chinesischen Herstellern mehr Planungssicherheit geben und die Margen im europäischen Geschäft stabilisieren.
Fortschritte in Europa
2025 gelang BYD ein wichtiger Schritt auf den europäischen Kernmärkten und das Unternehmen überholte Tesla in Deutschland und im Vereinigten Königreich:
- Deutschland: Absatz verfachtete sich auf 23.306 Fahrzeuge, während Tesla um fast 50 % auf 19.390 Einheiten zurückging
- Vereinigtes Königreich: BYD erreichte 51.422 Neuzulassungen, Tesla kam auf 45.513
Damit gewinnt BYD ausgerechnet in Märkten an Gewicht, die für westliche Hersteller strategisch besonders wichtig sind.
Wachstumsausblick bleibt robust
Bernstein rechnet im Heimatmarkt China mit einem Plus der Fahrzeugverkäufe um 10 % auf 5,4 Millionen Einheiten in diesem Jahr. Im Auslandsgeschäft sollen die Auslieferungen um 4,4 % auf 1,5 Millionen Fahrzeuge steigen. Der Branchenverband CAAM erwartet für den chinesischen Markt insgesamt ein Wachstum der Verkäufe von New-Energy-Vehicles um 15,2 % im Jahr 2026.
BYD plant, in diesem Jahr mindestens zehn neue Modelle auf den Markt zu bringen. Analysten sehen zusätzliche Impulse durch anstehende Verbesserungen der Batterietechnologie und mehrere Produkteinführungen, die bereits in den kommenden Wochen erwartet werden.
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