Die Aktie von BYD verzeichnete am Mittwoch einen minimalen Kursabschlag von rund -0,3 %. Das ist nichts, die Aktie kam bei 10,66 Euro in das Ziel. Dabei änderte sich die übergeordnete Lage kaum. Seit mehreren Wochen bewegt sich der Kurs in einer engen Spanne zwischen 10 und 11 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch aus dieser Range gelang bislang nicht.

Solange diese Begrenzung besteht, bleibt auch die technische Einordnung unverändert. Erst ein klarer Anstieg über die Marke von 11 Euro würde aus Sicht vieler Marktteilnehmer einen neuen Aufwärtstrend begründen. Bis dahin verharrt die Aktie in einer Phase ohne klare Richtung.

BYD: Noch haben die Analysten nicht Recht!

Gleichzeitig zeichnete sich zuletzt ein möglicher politischer Impuls ab. Die Europäische Union und China kamen im Streit um Fahrzeugimporte einen Schritt voran. Diese Entwicklung besitzt für BYD eine hohe Relevanz, da das Unternehmen auf Absatzmärkte außerhalb Chinas angewiesen ist, um dem zunehmenden Preisdruck im Heimatmarkt auszuweichen.

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Nach Angaben großer Medien legte die EU Kommission ein Papier vor, das Mindestimportpreise für Fahrzeuge aus China vorsieht. Diese Regelung soll die bestehenden Zölle ersetzen. Vor rund anderthalb Jahren hatte die EU die Einfuhrabgaben für chinesische Elektrofahrzeuge je nach Hersteller auf bis zu 35 % erhöht. Die EU begründete diesen Schritt mit dem Vorwurf staatlicher Subventionen, die nach ihrer Auffassung gegen die Regeln der Welthandelsorganisation verstoßen.

Die nun diskutierte Lösung würde diesen Konflikt entschärfen. Vertreter beider Seiten sprechen von einer regelbasierten internationalen Handelsordnung. Für BYD könnte diese Entwicklung eine neue Ausgangslage schaffen. Das Unternehmen strebt insbesondere in Europa weiteres Wachstum an.

Dabei zeigte sich bereits, dass BYD in einzelnen Märkten höhere Preise durchsetzt als zunächst erwartet. In Deutschland verlangte der Konzern offenbar höhere Margen als viele Beobachter angenommen hatten. Eine Einigung zwischen der EU und China würde diese Strategie erleichtern.

Vor diesem Hintergrund richten sich auch Analysten stärker auf den europäischen Markt. Mehrere Einschätzungen sehen Kursziele von bis zu 14 Euro. Diese Erwartungen basieren auf der Annahme, dass BYD seine Präsenz in der EU weiter ausbaut und dabei von veränderten Handelsbedingungen profitiert.

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