BYD: Ab sofort ändert sich alles!
Das Jahr 2025 markiert einen paradoxen Meilenstein in der Geschichte der Elektromobilität. Während der chinesische Gigant BYD mit einem Jahresabsatz von rund 4,60 Millionen Fahrzeugen endgültig an Tesla vorbeizieht, trüben dunkle Wolken die Jubelstimmung in Shenzhen. Das einst furiose Wachstum ist ins Stocken geraten. Mit einem Plus von lediglich 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr blieb das Unternehmen weit hinter dem fulminanten 41-Prozent-Sprung von 2024 zurück.
Der Dezember-Schock und die Marktsättigung
BYD ließ zum Ende des Jahres aufhorchen. Die Aktie kam fast bis auf 11 Euro heran. Dabei stützten sich die Märkte in erster Linie auf Fakten, die erstaunlich sind. Tesla wurde abgehängt.
Aber: Besonders der Jahresausklang versetzte Analysten in Staunen: Im Dezember verkaufte BYD 420.398 Einheiten – ein satter Einbruch von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies war bereits der vierte monatliche Rückgang in Folge. Experten sehen die Ursache vor allem im gnadenlosen Preiskrieg auf dem chinesischen Heimatmarkt. Lokale Konkurrenten wie Geely und Newcomer wie Xiaomi setzen BYD massiv unter Druck, was die Margen schmelzen lässt und die technologische Vorherrschaft des Marktführers herausfordert.
Wachstums-Motor Ausland
Trotz der heimischen Flaute gelang BYD der Sprung auf den weltweiten Thron der reinen Elektroautos (BEVs). Während Tesla mit geschätzten 1,64 Millionen Auslieferungen im gesamten Jahr zu kämpfen hat, konnte BYD vor allem durch eine aggressive Expansion in Europa, Brasilien und Südostasien punkten. Die Exporte entwickelten sich zum rettenden Anker und stiegen im Dezember sogar um über 130 Prozent an, was die sinkende Inlandsnachfrage zumindest teilweise auffangen konnte.
Strategischer Wandel im globalen Duell
Dieser Machtwechsel an der Spitze verdeutlicht die neue Realität: BYD gewinnt über die schiere Masse und eine vertikale Integration der Lieferketten, während Tesla zunehmend mit einem alternden Produktportfolio ringt. Dennoch muss BYD im kommenden Jahr beweisen, dass die Verlangsamung nur eine Konsolidierungspause und kein dauerhafter Abwärtstrend ist.
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