Broadcom Aktie: Totale Eskalation!
Broadcom kennt aktuell kein Halten mehr: Die Aktie jagt von Rekord zu Rekord und ließ den breiten Tech-Sektor mit einem massiven Kurssprung weit hinter sich. Doch während Goldman Sachs das Kursziel nach oben schraubt und die KI-Fantasie blüht, wächst die Nervosität vor den anstehenden Zahlen massiv. Ist das der perfekte Sturm für weitere Gewinne oder steht eine scharfe Korrektur unmittelbar bevor?
Goldman Sachs gießt Öl ins Feuer
Verantwortlich für den jüngsten Kursausbruch ist eine explosive Mischung aus Analystenlob und konkreten Markttreibern. Goldman Sachs reagierte prompt auf die Dynamik und hob das Kursziel für den Halbleitergiganten von 380 auf 435 US-Dollar an, bei gleichzeitiger Bestätigung der Kaufempfehlung. Analyst James Schneider begründet diesen Optimismus mit der unverzichtbaren Rolle des Konzerns im Hardware-Ökosystem für künstliche Intelligenz.
Dieser Vertrauensbeweis kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Berichte aus dem Handel deuten darauf hin, dass insbesondere der Start von Googles neuem KI-Modell "Gemini 3" als direkter Katalysator wirkt. Da Broadcom die maßgeschneiderten Tensor Processing Units (TPUs) für Google entwickelt, korreliert der Einsatz neuer, leistungsstarker Modelle fast zwangsläufig mit einer höheren Nachfrage nach diesen Spezialchips. Dass die KI-Umsätze im letzten Quartal bereits um 63 Prozent in die Höhe schossen, untermauert diese These eindrucksvoll.
Tanz auf dem Vulkan?
Die aktuelle Euphorie spiegelt sich deutlich in den Kurszetteln wider: Die Aktie markierte am Freitag bei 347,95 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnete allein in den letzten sieben Tagen ein beeindruckendes Plus von 17,71 Prozent.
Doch genau hier liegt die Gefahr. Der Markt preist derzeit ein absolutes Perfektionsszenario ein ("Priced for perfection"). Investoren erwarten, dass der KI-bezogene Umsatz in der kommenden Prognose für 2026 die Marke von 11 Milliarden Dollar übersteigt. Am Donnerstag, dem 11. Dezember 2025, müssen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr auf den Tisch.
Bei einer Bewertung nahe dem Allzeithoch und einer Marktkapitalisierung, die sich der 2-Billionen-Dollar-Grenze nähert, wird die Luft dünner. Das Chancen-Risiko-Verhältnis spitzt sich vor dem "Showdown" im Dezember dramatisch zu. Sollte der Ausblick – insbesondere bezüglich der Margen im Geschäft mit maßgeschneiderten Chips – auch nur minimal enttäuschen, drohen nach diesem steilen Anstieg rasante Gewinnmitnahmen.
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