Broadcom stürmt derzeit von einem Rekord zum nächsten und lässt die Volatilität des restlichen Tech-Sektors weit hinter sich. Der Halbleiter-Gigant hat sich still und leise zu einem unverzichtbaren Spieler in der KI-Infrastruktur entwickelt und nähert sich einer historischen Bewertungsschwelle. Doch was steckt hinter dieser enormen Rallye und kann der Kurs seinen Höhenflug nach den jüngsten Analysten-Updates fortsetzen?

Goldman Sachs: Kursziel explodiert

Der Haupttreiber für die aktuelle Euphorie ist eine massive Kaufempfehlung der Wall-Street-Schwergewichte von Goldman Sachs. Analyst James Schneider schraubte das Kursziel in einer am Wochenende veröffentlichten Analyse deutlich nach oben – von 380 auf 435 US-Dollar.

Der Grund für diesen Optimismus liegt im explosiven Wachstum der KI-Sparte. Die Experten erwarten, dass sich die KI-bezogenen Umsätze bei Broadcom in den kommenden Jahren mehr als verdoppeln werden. Für das Geschäftsjahr 2026 stehen unglaubliche 45,4 Milliarden Dollar im Raum – ein Anstieg von 128 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2027 wird sogar ein Sprung auf über 77 Milliarden Dollar prognostiziert.

Allianz mit Google zündet

Ein entscheidender Motor für diese enormen Erwartungen ist die enge strategische Partnerschaft mit Alphabet. Der Start des neuen KI-Modells Gemini 3 von Google treibt die Nachfrage nach maßgeschneiderten Chips massiv an. Broadcom liefert hierbei die sogenannten Tensor Processing Units (TPUs), die das Rückgrat der Google-Infrastruktur bilden.

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Anders als bei Standard-Grafikkarten profitiert Broadcom hier direkt vom Trend zu "Custom Silicon" (ASICs). Da Tech-Giganten für ihre spezifischen Rechenzentren zunehmend auf spezialisierte, effiziente Lösungen setzen, schießen die Auftragsvolumina in die Höhe. Diese Positionierung schirmt das Unternehmen effektiv vor dem direkten Wettbewerb im klassischen GPU-Markt ab.

Schicksalstag im Dezember

Dass die Anleger überzeugt sind, zeigt der Blick auf die Kurstafel: Am Freitag schloss das Papier auf einem neuen Allzeithoch bei knapp 348 Euro und zementierte damit die beeindruckende 12-Monats-Performance von über 126 Prozent.

Doch alle Augen richten sich nun auf den 11. Dezember 2025. Die anstehenden Quartalszahlen gelten als der finale Test, ob die Aktie die Marktkapitalisierung von 2 Billionen US-Dollar dauerhaft knacken kann. Der Markt erwartet nicht nur einen Gewinnanstieg von über 30 Prozent, sondern vor allem eine Anhebung der Prognose für 2026.

Broadcom hat sich erfolgreich vom zyklischen Halbleitermarkt abgekoppelt. Durch die Quasi-Monopolstellung bei Google-Chips besitzt der Konzern einen einzigartigen Wachstumsmotor. Der Trend zeigt klar nach oben – nun müssen die harten Zahlen die Vorschusslorbeeren bestätigen.

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